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So wird meine Rente sicher

Es ist gar nicht so schwer: Der stern erklärt, was jeder tun kann, damit die Rente später einmal stimmt. Ein Vorsorgeplan in sechs Schritten - und eine Anleitung zum Selberrechnen.

Von Frank Donovitz, Joachim Reuter

1. Die gesetzliche Rente richtig einschätzen

Es passiert ganz automatisch: Jeder abhängig Beschäftigte zahlt in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Den Beitrag von derzeit 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens (bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5250 Euro in den alten bzw. 4400 Euro in den neuen Bundesländern) teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Versicherungspflichtige Selbstständige und freiwillig Versicherte zahlen ihre Beiträge allein. Im Jahr kommen so rund 168 Milliarden Euro zusammen.

Wer aber glaubt, dass die staatliche Rente wie ein privater Sparvertrag funktioniert, irrt gewaltig. Das Monat für Monat eingezahlte Geld wird keineswegs angespart, um es mit Verzinsung im Rentenalter wieder auszahlen zu können. Das 1957 eingeführte System funktioniert nach dem Umlageverfahren. Das bedeutet: Die aktuell eingenommenen Beiträge werden sofort wieder an die heutigen Rentner ausgezahlt. Die Deutsche Rentenversicherung hat gerade mal Geld für einen Tag in der Kasse (siehe auch "Wie funktioniert É" auf Seite 20).

Einzahler müssen darauf hoffen, dass die folgende Generation in der Lage ist, ihre Rente zu bezahlen. Dieses stille Abkommen heißt deshalb "Generationenvertrag".

Doch schon heute genügen die Gelder der Jungen nicht mehr, um den Bedarf der Alten zu decken. Die Staatskasse und damit der Steuerzahler schießt zu. Wie hoch die Rente für die heute Beschäftigten in Zukunft sein wird, ist deshalb kaum kalkulierbar. Eine ungefähre Vorstellung verschafft die Renteninformation. Millionen Arbeitnehmer haben sie bereits von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Aktuell ist der Versand allerdings gestoppt, weil Teile neu berechnet werden.

Die entscheidenden drei Zahlen finden Sie in einem kleinen Kasten (siehe Ausriss): Die oberste Summe zeigt, wie hoch Ihre monatliche Rente im Falle der Berufsunfähigkeit ist. Darunter steht die Höhe Ihrer Rente ab dem 65. Lebensjahr, gemessen an den gezahlten Beiträgen. Das ist Ihr bislang erworbener Rentenanspruch, den Sie auf jeden Fall erhalten, auch wenn Sie ab sofort nicht weiter in die Rentenkasse einzahlen sollten. Die unterste Ziffer zeigt, wie hoch Ihre Rente bei fortlaufender Beitragszahlung bis zum 65. Geburtstag ist, falls es während dieses Zeitraums keinerlei Rentenerhöhung mehr geben sollte. Diese dritte Ziffer ist eine zurückhaltende Schätzung Ihrer künftigen Rente und damit die wichtigste Zahl auf dem Blatt. Rechnen Sie nur mit diesem Wert.

Unter der Überschrift "Rentenanpassung" stehen optimistischere Varianten: Die eine Rentensumme geht von einer jährlichen Steigerung in Höhe von 1,5 Prozent, die andere sogar von 2,5 Prozent aus. Aber vergessen Sie die angegebenen Zahlen lieber. Rechnen Sie mit Nullrunden. Beschlossen sind sie bereits heute bis ins Jahr 2012. Ebenfalls fest steht, dass das Rentenniveau deutlich sinkt. Die Bundesregierung rechnet bis zum Jahr 2030 mit einem Absacken von heute ungefähr 48 Prozent des Bruttoeinkommens auf unter 40 Prozent. Zumindest diese Lücke muss man schließen, wenn man Leben will wie ein heutiger Rentner.

Noch nicht eingerechnet ist dabei die Geldentwertung (Inflation). Von einer heute in Aussicht gestellten Rente in Höhe von 800 Euro bleiben bei der aktuellen Inflationsrate von rund zwei Prozent nach zehn Jahren noch 653 Euro an Kaufkraft übrig, nach 20 Jahren kann man nur noch Waren im heutigen Wert von 534 Euro kaufen.

Das ist zwar auch Geld, aber sicher zu wenig, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu erhalten. Um den zu erreichen, sind mindestens zwei weitere Schritte nötig.

2. Eine Betriebsrente sichern

Jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat einen rechtlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Unternehmen eine Betriebsrente (Fachausdruck: Direktzusage) zahlen muss, wie es bei größeren Firmen viele Jahre üblich war. Im Gegenteil: Betriebsrenten, die allein das Unternehmen für seine Mitarbeiter finanziert, sind ein Auslaufmodell.

Aber Firmen sind gesetzlich verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens einen externen Finanzierer von Betriebsrenten zu vermitteln. Dazu zählen Pensionskassen und -fonds, Unterstützungskassen sowie (Direkt-)Versicherungen. In diese Einrichtungen können Arbeitnehmer und Arbeitgeber flexibel einzahlen. Ein wesentlicher Vorteil: Die Kosten für solche betrieblich organisierten Sparverträge sind in aller Regel niedriger als beim privaten Abschluss, die Rendite ist deshalb höher.

Und so wird gespart: Meist wird ein Teil des Jahresgehaltes (etwa Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Sonderzahlungen) in die betriebliche Vorsorge "umgewandelt". Beispiel: Ein 40-jähriger Arbeitnehmer wandelt jährlich 1500 Euro in eine Pensionskasse um. Dort wird das Geld überwiegend in Zinspapieren und zu einem geringeren Teil in Aktien angelegt. Mit 65 bekommt er garantiert 51 000 Euro ausbezahlt - konkurssicher und unabhängig von Arbeitsplatzwechseln. Bei einer marktüblichen Rendite von vier bis sechs Prozent werden daraus mehr als 67 000 Euro - oder 300 Euro monatliche Zusatzrente. Wichtig: Bei Firmen- oder Branchenwechsel kann der einmal geschlossene Sparvertrag weitergeführt werden.

Fragen Sie Ihren Chef, nerven Sie die Personalabteilung oder den Betriebsrat: Die betrieblich organisierte Altersvorsorge ist unbedingt empfehlenswert!

3. Die RiesterRente abschließen

Jeder Arbeitnehmer kann und sollte einen staatlich geförderten Riester-Sparvertrag abschließen. Das Pendant für Selbstständige heißt "Rürup"- beziehungsweise Basis-Rente (siehe Kasten). Das Argument, man habe für Riester-Sparen nicht genug Geld übrig, zieht kaum. Denn der so genannte Sockelbetrag, den Sparer selbst aufbringen müssen, beträgt nur fünf Euro pro Monat (60 Euro pro Jahr). Achtung: Finanzberater reden oft von einem "Mindestbeitrag", derzeit in Höhe von drei Prozent des Einkommens, also deutlich mehr als der Sockelbetrag. Wer den Mindestbeitrag zahlt, kann die maximale Förderung erreichen. Doch das ist kein Muss. Lassen Sie sich also davon nicht verwirren! Sie allein bestimmen die Höhe Ihrer Riester-Sparrate.

Auch wenn Sie Ihre Rate niedriger wählen als den Mindestbeitrag, profitieren Sie von allen Vorteilen des Riester-Sparens (siehe Kasten). Wichtig: Jedes entsprechende Angebot von Banken, Fonds-Firmen und Versicherungen braucht eine besondere Zulassung, erkennbar an einer staatlichen Zertifizierungsnummer. So ergeben sich drei Varianten der "Riester-Rente":

(1) Riester-Fondssparen: Geeignet für alle, die jünger als 50 Jahre sind. Diese Variante hat die höchsten Ertragschancen. Zahlt zum Beispiel ein 35-jähriger Single (Jahresbruttoeinkommen 30 000 Euro) konstant 20 Euro monatlich in einen Riester-Fondssparplan ein, steht ihm mit 65 Jahren ein Kapital von 25 000 Euro zur Verfügung; macht eine Monatsrente von knapp 140 Euro. Hätte er ein Kind, betrüge das Kapital 30 000 Euro und seine Riester-Rente 160 Euro.

Stiftung Warentest hat die zertifizierten Fondsangebote untersucht und einige als "empfehlenswert" eingestuft (siehe Tabelle). Wichtig: Sie müssen nicht Stammkunde bei Banken oder einer Sparkasse sein, um dort das jeweilige Riester-Fondssparen abzuschließen. Einfach in eine Filiale gehen, Antrag ausfüllen, fertig - oder direkt (per Telefon, Post oder Internet) bei der Fondsgesellschaft abschließen.

(2) Riester-Banksparen: Besonders geeignet für alle, die älter als 50 Jahre sind. Geboten werden sichere Zinsen, dazu häufig noch Bonuszahlungen, und das zu sehr geringen Gebühren. Ein Riester-Banksparplan ist daher schon ab der ersten Einzahlung im Plus. Mehr als vier Prozent Gesamtrendite pro Jahr sind möglich, also ebenso viel wie bei gut wirtschaftenden Lebensversicherungen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Deutsche Bank, Commerzbank, Hypo oder Dresdner haben Riester-Banksparprodukte gar nicht im Angebot. Doch nicht verzagen! Neben vielen regionalen Geldinstituten halten einige Genossenschaftsbanken und Sparkassen ihre Offerten bundesweit parat (siehe Tabelle). Auch hier gilt: Sie müssen nicht Kunde bei diesen Geldhäusern sein oder zum Abschluss dort persönlich erscheinen.

(3) Riester-Rentenversicherung: Nur bedingt geeignet, denn auch private Rentenversicherungen müssen wegen der steigenden Lebenserwartung ihrer Kunden die Höhe ihrer Auszahlungen zurückschrauben. Zusätzlich nagt das niedrige Zinsniveau an der Rendite: Der Garantiezins für Einzahlungen ist auf 2,75 Prozent geschrumpft, vom kommenden Jahr an sind es nur noch 2,25 Prozent. Varianten (1) und (2) sind für viele Verbraucher deshalb oft die klügere Wahl. Im Vergleich zum oft starren Versicherungsvertrag lässt sich bei Fonds und dem Banksparen die Einzahlung unkompliziert erhöhen oder verringern. Zudem kann das Ersparte problemlos vererbt werden, was bei der Riester-Rentenversicherung ausdrücklich vereinbart werden muss - und die Rendite noch einmal schmälert.

Trotzdem empfehlen nicht nur Versicherungsvertreter, sondern auch viele Bank- und Sparkassen-Berater eine Riester-Versicherung. Warum? Sie bringt in der Regel mehr Provision als das hauseigene Fonds- oder Bankspar-Angebot - eine generelle Crux bei Finanzgeschäften. So bringt auch die Vermittlung von Geldanlagen ohne Riester-Förderung Beratern oft mehr ein. Deshalb sollten Sie bei Banken, Sparkassen oder Versicherungen ausdrücklich einen Riester-Sparvertrag verlangen - und nichts anderes! Und: Bietet Ihnen Ihr Berater partout nur ein einziges Angebot, zum Beispiel die Versicherungsvariante, holen Sie sich in Eigenregie Vergleichsofferten ein. Es lohnt sich. Vielleicht nicht für den Berater, aber für Sie.

Mit der gesetzlichen, betrieblichen und der Riester- oder Rürup-Rente in ausreichender Höhe sind Sie bereits auf der sicheren Seite. Altersarmut droht Ihnen nun nicht mehr.

4. Über Wohneigentum nachdenken

Studien zeigen: Immobilienbesitzer sind im Alter durchschnittlich wohlhabender als Mieter. Außerdem denken die meisten Deutschen beim Stichwort Alterssicherung ohnehin an selbst genutztes Wohneigentum. Und das zu Recht.

Experten gehen davon aus, dass sich gut gelegene und gepflegte Wohnimmobilien in wirtschaftlich wachsenden Regionen noch auf Jahrzehnte mindestens als wertstabil erweisen - trotz schrumpfender Bevölkerung und sogar, wenn die heimische Volkswirtschaft nur noch vor sich hin dümpeln sollte. Auch die an allen anderen Sparformen nagende Geldentwertung (Inflation) kann dem Wohnimmobilienwert weniger anhaben. Wichtigstes Kriterium in Sachen Wertstabilität ist die Lage. Mallorca-Fincas, Kreta-Hütten, Florida-Apartments oder Toscana-Höfe haben mit Alterssicherung nichts zu tun - eher mit aufwendiger Freizeitgestaltung.

Das Risiko einer Fehlinvestition ist allerdings auch hierzulande gestiegen: "Traumhäuser" auf der grünen Wiese oder Massen-Siedlungsreihenhäuser weit außerhalb von Städten haben schon heute in vielen Regionen deutlich an Wert verloren. Verkäufer in Teilen Sachsen-Anhalts, in Thüringen und in Vorpommern, aber auch im Ruhrgebiet, im Saarland und in Bremen dürften innerhalb der vergangenen zehn Jahre oft ein Verlustgeschäft gemacht haben. Im selben Zeitraum verzeichneten dagegen Immobilien in den Großräumen München, Rhein-Main sowie im Rheinland und in Hamburg deutliche Wertzuwächse.

Laut einer Studie der Deutschen Bank stehen neben Einfamilienhäusern zunehmend innerstädtische Wohnungen ganz oben in der Käufergunst. Prüfen Sie, ob sich der Umstieg von Miete auf Eigentum lohnt. Statt eine Miete von 750 Euro monatlich zu zahlen, lässt sich derzeit mit derselben Summe auch ein Immobilienkredit von rund 170 000 Euro stemmen (gerechnet mit rund vier Prozent Festzins für zehn Jahre und einem Prozent Tilgung).

So kann sich die Investition rechnen: Mietfreies Wohnen im Alter spart einem Single 530 Euro im Monat, ein Zwei-Personen-Haushalt muss 632 Euro weniger für Wohnen aufwenden, schätzt der Baufinanzierer LBS. Aber Vorsicht: Nicht jeder Mensch ist ein "Immobilien-Typ". Wer sich darüber unschlüssig ist, den Aufwand drum herum als zu groß empfindet oder einfach völlige Ortsungebundenheit will, sollte vom Eigenheim die Finger lassen. Es gibt noch andere Vorsorgemöglichkeiten.

5. Prüfen, ob eine Lebensversicherung sinnvoll ist

Was hat man der Kapitallebensversicherung in den vergangenen Jahren nicht alles vorgeworfen: altmodisch, undurchsichtig, renditeschwach. Doch selbst wenn all das zuträfe, kann eine Kapital bildende Lebensversicherung sinnvoll sein. Denn kein anderer Sparvertrag schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: finanzielle Absicherung von Angehörigen (und/oder größeren Krediten) im Todesfall und garantiert verzinste Kapitalauszahlung im Erlebensfall. Wer genau diesen Bedarf hat (zum Beispiel Familien mit Wohneigentum), macht mit der Kapitalpolice ein solides Geschäft: Das aktuelle jährliche Durchschnittsplus liegt bei rund vier Prozent - die Steuer schon eingerechnet. Das schafft weder das beste Sparkonto noch ein Bundesschatzbrief.

Weitere Pluspunkte: Einmal gewährte Jahresgutschriften können nicht wieder verfallen. Einzahlungen können jederzeit ausgesetzt, verringert oder erhöht werden. Und: Die Rendite der Kapitalversicherung ist, anders als bei der privaten Renten-Police, nicht durch die Alterung der Gesellschaft bedroht. Gerade für Frauen, die statistisch länger leben als Männer, ist daher die Kapitalvariante stets rentabler als ihr Schwester-Produkt, die private Rentenversicherung. Sie können die Kapitalauszahlung auch im Nachhinein in eine monatliche Rente umwandeln.

Schwieriger geworden ist die Auswahl eines soliden Anbieters. Lassen Sie sich nicht von aktuellen "Top-Renditen" oder allerlei Zusatz-Schnickschnack blenden. Am Ende entscheiden einzig und allein Finanzstärke, niedrige Kosten und seriöse Geldanlagepolitik des Versicherers über Ihre Rendite. Bevorzugen Sie finanzstarke Assekuranzen mit stetiger Verzinsungspolitik (siehe Tabelle) - und zahlen Sie die Beiträge stets jährlich. Das erhöht die Rendite zusätzlich.

6. Noch Geld übrig? Dann an die Börse!

Altersvorsorge und Börse - das passt für viele Sparer nicht zusammen. Ein Fehler, denn trotz der zeitweise heftigen Kursschwankungen bieten Aktien, Zinspapiere und auch Immobilienfonds-Anteile langfristig attraktive Renditechancen.

Davon können auch Vorsorgesparer profitieren. Seit acht Jahren bieten Banken und Sparkassen auf Altersvorsorge spezialisierte Investmentfonds an, die so genannten AS-Fonds. Das Kürzel "AS" steht für Altersvorsorge-Sondervermögen.

Das Besondere: Die Geldanlagepolitik der AS-Manager orientiert sich am Alter des Sparers, ohne dass der sich gesondert darum kümmern muss. Bei einem 35-Jährigen beträgt der Aktienanteil rund 70 Prozent und schrumpft - ganz automatisch - ab einem Alter von 55 Jahren auf etwa 40 Prozent. Entsprechend steigt mit zunehmendem Alter der Anteil an schwankungsarmen Zinspapieren und Immobilienfonds-Anteilen. Der Einstieg in das AS-Sparen ist in jedem Alter ab 25 Euro monatlich möglich.

Anders als bei Versicherungen ist das regelmäßige, monatliche Sparen bei Fonds kein Nachteil, sondern sogar ratsam. Denn es hilft, Kursturbulenzen abzufangen. Beispiel: Wer vor sechseinhalb Jahren 15 000 Euro in den risikoreichen Fonds "Nord asia.com" für Aktien asiatischer Technologie-Firmen investierte, hat heute nur noch 6750 Euro auf seinem Konto - ein Verlust von 55 Prozent. Aber: Sparer, die im gleichen Zeitraum monatlich 200 Euro in den "Nordasia.com" einzahlten, also ebenfalls insgesamt 15 000 Euro investierten, haben heute 26 330 Euro auf dem Depotauszug. Ein Plus von 75 Prozent! Die kontinuierlichen Einzahlungen haben die heftigen Börsenschwankungen locker ausgeglichen.

Hochspezialisierte Branchenfonds wie der "Nord asia.com" eignen sich freilich kaum zur Altersvorsorge. Doch der Sparplan-Effekt wirkt auch bei den dazu anerkannten AS-Fonds: Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass sie mit ihrem Mix aus internationalen Aktien, Zinswerten und Immobilien langfristig eine Rendite von jährlich sechs bis sieben Prozent erzielen können. Wenn Sie monatlich 50 Euro investieren, kommen Sie nach zehn Jahren auf einen Betrag von 8210 Euro - Gebühren und laufende Fondskosten schon abgerechnet. Nach 20 Jahren haben sich auf Ihrem Fondskonto schon 24 361 Euro angesammelt. Sie selbst haben während dieser Zeit 12 000 Euro eigenes Geld eingesetzt - und das hat sich durch den Zinseszinseffekt mehr als verdoppelt.

Im stern-Rentencheck können Sie nun Ihr eigenes Sparprogramm ausfüllen: staatliche Rente, betriebliche Vorsorge und Riester-Sparen als Pflicht, Immobilie und Lebensversicherung als Ergänzung. Börse mit Altersvorsorge-Fonds als Kür. Einfach ausdrucken und los geht's.

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Von:

Joachim Reuter und Frank Donovitz