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Der Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge vergleicht das Leben mit einem Fahrstuhl: Nicht alle fahren nach oben. Dabei zementiert Hartz IV den Abstieg - und Kinder leiden besonders darunter.
Chance verpasst: Reinhold Beckmann begrub den SPD-Kanzlerkandidaten in seiner Sendung unter Fragen, Stichwörtern und Anmerkungen. Heraus kam (fast) nichts.
Bei "Anne Will" wurde kräftig Sozialbeton gerührt: "Einmal unten, immer unten - Aufstieg nur für Reiche?", so das abgegriffene Thema der Talkshow. Dabei trafen ein Ex-McKinsey-Chef und eine geborene Sayn-Wittgenstein-Berleburg auf "Big Brother"-Frohnatur Jürgen Milski. Für Anne Will war das definitiv kein Aufstieg.
Die Wirtschaft boomt, weshalb hat der Kommunismus dennoch Konjunktur? Anne Will stellte am Sonntag die Systemfrage - auch an den Linken-Paten Oskar Lafontaine. Der überrollte die ARD-Talkerin zum Dank mit einer überraschenden Interpretation des K-Worts.
Die Kritik an den Hartz-IV-Beschlüssen der schwarz- gelben Koalition reißt nicht ab. Opposition, Gewerkschaften und Sozialverbände laufen Sturm. Arbeitsministerin von der Leyen verteidigt die Pläne.
In Berlin und Stuttgart sind rund 30.000 Demonstranten gegen das geplante Sparpaket der Bundesregierung auf die Straße gegangen. Auch in den eigenen Reihen wächst der Widerstand gegen die Maßnahmen, doch Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt hart.
Was hat die Große Koalition in der Sozialpolitik geleistet? Wenig, argumentiert Armutsforscher Christoph Butterwegge in seinem Gastbeitrag. Eine Abrechnung mit der "Pferdeapfel"-Theorie.
Slums in Deutschland? Für den Armutsforscher Christoph Butterwegge ein vorstellbares Krisen-Szenario. Im stern.de-Interview geht der Experte auch deshalb mit der Bundesregierung hart ins Gericht und erklärt, was gemacht werden muss, damit Deutschland wieder ein echter Sozialstaat wird.
Knapp zwei Millionen Kinder in Deutschland Leben in Familien, die Hartz IV empfangen. Das sind rund 50.000 mehr als im vergangenen Jahr. Viele können sich das Essen in der Schule nicht mehr leisten. Nun wächst der Druck auf die Regierung, die Zuwendungen zu erhöhen.
Bettelnde Straßenkinder in Bombay oder Rio de Janeiro - das ist das Bild, das die meisten beim Stichwort Kinderarmut vor Augen haben. Aber auch deutsche Kinder werden immer schlechter versorgt.
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