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Jahrelang verschönerte das "Grüne Band der Sympathie" als Logo der Dresdner Bank so manche Hausfassade. Das ist nun Geschichte. Zwei Jahren nach der Übernahme durch die Commerzbank ist die Markenumstellung abgeschlossen.
Zwei Jahre nach der Übernahme der Dresdner Bank hat die Commerzbank den ehemaligen Sitz der Dresdner Bank in Frankfurt am Main verkauft.
Schlecht für die Mitarbeiter, gut für die Aktionäre: Nach dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank sollen 9000 Vollzeitstellen gestrichen werden. Aktionärsschützer dagegen freuen sich über die 9,8-Milliarden-Übernahme und sehen den Standort Deutschland gestärkt.
Politiker der Regierungskoalition sind erbost: Dass Investmentbanker der Dresdner Bank Bonuszahlungen in Millionenhöhe einfordern, während der Staat mit Steuergeldern die Banken stützen müsse, sei dreist und unverfroren. "Das muss verhindert werden", lautet die klare Ansage.
Der Traditionsname "Dresdner Bank" ist nach fast 140 Jahren endgültig Geschichte.
Nach massiver Kritik aus der Politik verzichtet der ehemalige Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter auf seine Millionen-Abfindung.
Geldsegen für die ehemaligen Vorstände der Dresdner Bank: Trotz hoher Verluste des Geldhauses kassieren die neun Manager rund 58 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Instituts hervor, das inzwischen von der Commerzbank übernommen worden ist. Politiker reagierten mit Empörung.
In Deutschland entsteht eine neue Großbank. Die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank kostet 9000 Arbeitsplätze - eine Vielzahl von Filialen werden geschlossen. Trotzdem kann die Bankenfusion für den Kunden auch Vorteile haben.
Durch die Fusion mit der Dresdner steigt die Commerzbank zum zweiten deutschen Branchenchampion auf. Für Vorstandssprecher Martin Blessing ist der Deal die Krönung seiner Karriere - für Allianz-Chef Michael Diekmann ist er der letzte Ausweg.
Die Commerzbank muss weitere 1,5 Millionen Euro Abfindung an einen ausgeschiedenen Investmentbanker zahlen. Der 50-Jährige erstritt sich die Abfindung am Frankfurter Amtsgericht. Die inzwischen teilverstaatlichte Commerzbank müsse den Betrag als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank zahlen.
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Die Dresdner Bank AG war bis zum 10. Mai 2009 ein Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen war, gemessen an Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl, die drittgrößte Bank Deutschlands und ist seit 2009 eine Marke der Commerzbank AG. Der Name „Dresdner Bank“ besteht noch, soll aber bis Ende 2010 wegfallen. Die Filialen, Technik und Verwaltung werden in der „neuen Commerzbank“ aufgehen, was voraussichtlich einen Abbau von 9.000 Stellen, davon 6.500 im Inland, zur Folge haben wird.