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Brother Lehman

Die Finanzkrise hat derzeit die ganze Welt im Griff. Einen zwischenzeitlichen Höhepunkt erreichte die Krise im September mit der Pleite von Lehman Brothers. Hier erzählt einer von 26.000 stolzen Angestellten, wie es dazu kam - und wie es sich anfühlte, dabei zu sein.

Von Giuseppe Di Grazia

  • Giuseppe Di Grazia

Die Nacht über, in der für Pat Jackson alles zusammenbricht, sitzt er in der Küche seines Hauses mit vier Schlafzimmern, drei Bädern, zwei Wohnzimmern und der großen Veranda. Jackson lebt hier allein, 25 Meilen außerhalb von New York. Er ist Anfang 30, er hat das Haus für 400.000 Dollar gekauft, auf Pump. Er hat auch noch zwei Apartments erworben, eins für 150.000 Dollar, das andere für 100.000 Dollar, natürlich auch auf Pump. Später will er sie mit Gewinn abstoßen. Flippen nennen das die Amerikaner. Schnell kaufen, schnell verkaufen. Kennt jeder. Möchte jeder. Jackson schaut sich gerade seine Lieblingssendung an, "Law & Order". Das Telefon klingelt, sein Vater. Schalt um auf CNBC, den Wirtschaftssender, sagt der. Deine Bank geht gerade pleite.

Es ist die Nacht zum 15. September. Pat Jackson, Hausbesitzer, Immobilienspekulant, Investmentbanker, surft auf allen Wellen mit. Bis zum nächsten Morgen. Um kurz nach acht meldet Jacksons Arbeitgeber, die Bank Lehman Brothers Inc., Insolvenz an. Es ist der größte Bankrott in der Geschichte der Vereinigten Staaten: 613 Milliarden Dollar Schulden. Die Pleite der viertgrößten Investmentbank Amerikas löst rund um den Globus eine Kettenreaktion aus. Kreditzusagen unter Banken, Anlagen in Geldmarktfonds, Aktienkurse - nichts scheint mehr sicher. 2,8 Billionen Dollar, das sind die Verluste aller Finanzinstitute nach einer Schätzung der britischen Nationalbank. Drei Monate später, im Dezember. Pat Jackson eilt mit Schal, Kappe und wehendem Mantel über den Broadway. Darunter trägt er die Uniform der Investmentbanker: dunkler Anzug, weißes Hemd, quer gestreifte Krawatte, Lackschuhe. An der Ecke zur Wall Street bleibt er kurz stehen, er möchte nicht, dass ihn jemand sieht. Immer wieder schaut er nervös nach rechts und links.

Keiner darf reden

Keiner der früheren Lehman-Angestellten darf reden, keiner will seine Abfindung riskieren oder die Weiterbeschäftigung durch die Barclays Bank, die nach der Pleite die gesunden Teile von Lehman übernahm. Pat Jackson hat zugestimmt zu erzählen, aber nur, wenn er anonym bleibt. Pat Jackson heißt also nicht Pat Jackson. Wenn er über den Zusammenbruch der Lehman Bank und seines Traumes redet, lernt man, wie fragwürdig und riskant dieses ganze Kreditgeschäft gewesen ist. Vor allem erfährt man, wie es sich anfühlt, im Bauch des Monsters Finanzmarkt zuerst die wundersame Vermehrung der Profite und dann die noch wundersamere Auflösung der Geldwerte erlebt zu haben. Pat, diese Nacht, der Anruf des Vaters, was haben Sie gemacht? "Ich starrte die ganze Zeit nur auf meinen Fernseher. Ich dachte: Diese Bank ist 158 Jahre alt, sie hat die Weltwirtschaftskrise, Weltkriege, Nine- Eleven überstanden. Ich dachte, wir sind zu groß, um abzustürzen."

Doch irgendwann in dieser Nacht sieht Pat Jackson im Fernsehen die ersten Kollegen, die ins Lehman-Gebäude gehen, um ihren Schreibtisch zu räumen. "Da ahnte ich: Es ist vorbei, meine Bank, die Lehman Brothers Bank, wird es nicht mehr geben." Pat kann gar nicht mehr aufhören zu denken in dieser Nacht. Er denkt an seine drei Hypotheken - wie soll er die ohne Job abbezahlen? Er denkt an seine Lehman-Aktien - was werden die noch wert sein? Die Lehman-Leute erhielten einen großen Teil ihres Einkommens in hauseigenen Aktien ausbezahlt, die sie fünf Jahre lang nicht verkaufen durften. Jackson verdiente in guten Jahren 100.000 Dollar an Grundgehalt. Mindestens dieselbe Summe bekam er noch mal als Bonus in Lehman-Papieren. Sein Depot war mal eine halbe Million wert, nun wird ihm schnell klar, dass er dafür nicht mal mehr 500 Dollar bekäme. Er sieht das ganze Geld in dieser Nacht vor sich. Er stellt sich vor, wie es verbrennt. Dollarscheine, viele, viele Dollarscheine, die in Flammen aufgehen. So, wie wenn man die Hand ins Feuer legt, um endlich die Hitze zu spüren.

Where vision gets built

Am nächsten Tag steht er wie immer um 6.30 Uhr auf, er fährt mit dem Bus nach Manhattan, in die 7. Avenue zum Lehman-Gebäude, liest wie jeden Morgen zuerst das "Wall Street Journal", danach die "Financial Times". Wie immer hat er einen Anzug angezogen, er will nicht wie andere in Jeans und Freizeithemd erscheinen. Er will nicht so aussehen, als hätte er die Bank schon aufgegeben. Er fährt hoch in den 16. Stock, alle aus seiner Abteilung sind gekommen, sie stehen oder sitzen herum. Sie weinen nicht, sie jammern nicht, sie fluchen nicht. Sie schauen sich bloß an, keiner sagt etwas. Irgendwann fängt einer an zu lachen, er lacht immer lauter, die anderen lachen mit. "Es war uns auf einmal allen klar, dass uns nichts anderes übrig blieb, als zu lachen", sagt Jackson. Sie wissen nicht, was aus ihnen wird, aber sie wissen, dass es vorbei ist mit Lehman. Eine Airline, die pleitegeht, kann weiter am Leben bleiben. Eine Bank, die den Bankrott erklärt, ist tot.

Einer sagt: "Hey, lasst uns noch schnell die ganzen Firmen-Devotionalien aufkaufen. Als schöne Erinnerung." Den Humidor, den Briefbeschwerer, die Windjacke, die Baseballkappe, die Tasse mit dem Slogan "Where vision gets built", wo Visionen gebaut werden. Sie rufen im Lehman-Shop an, der Typ im Laden sagt, er mache um drei Uhr auf, sie sollten pünktlich sein, es hätten schon viele nachgefragt. Ob er noch den Lehman-Erste-Hilfe-Kit habe? Nein, der sei schon ausverkauft. Sie warten, aber das Management meldet sich nicht. Keine E-Mail, keine Ansprache, nichts. Alles, was sie hören, hören sie im Fernsehen. Die Angestellten werden unruhiger, wütender. Wird es eine Abfindung geben? Wie lange kommt das Gehalt noch? Werden Teile der Bank verkauft? Und wer darf dann bleiben? Sie erhalten keine Antworten an diesem Montag, erst am nächsten Tag gibt es ein paar Worte vom Management, per E-Mail. Nichtssagende Worte. Business-Geschwätz. Als hätte man nur einen Deal vermasselt und nicht die Zukunft von 26.000 Mitarbeitern.

Die Mauer der Schande

Kollegen aus anderen Abteilungen kommen, sie bringen etwas zu trinken mit, Wodka, Whiskey. Auf den Fluren machen Flaschen die Runde. Wie auf einer Abschiedsparty. Man trinkt, tauscht Telefonnummern aus, man will in Kontakt bleiben, sich bei der Jobsuche helfen. Viele schreiben schon Bewerbungen, sie bitten ihre Abteilungsleiter um ein Zeugnis. Vielleicht ist es der Alkohol, vielleicht das immer stärker werdende Gefühl, dass die da oben sich aus der Verantwortung stehlen, jedenfalls errichten die Wertpapierhändler im zweiten Stock eine "Wall of shame". An diese "Mauer der Schande" hängen sie Porträts von Richard "Dick" Fuld auf, dem Chef, und sie fordern Kollegen auf, ihre Wut loszuwerden. Viele kommen. Sie schreiben "Fuck you", "Sehe dich in der Armenküche wieder", "Spring, du Arsch", "Meine Kinder danken dir", "Wo warst du, als wir dich brauchten?"

An dem Sonntag, als Lehman fällt, sitzt Dick Fuld im 31. Stock. Fulds Büro bietet einen grandiosen Blick auf den Hudson, eine Bibliothek, eine mit Marmor geflieste Dusche und viele Mahagonimöbel. Es ist ein düsterer Raum. Dick Fuld, 62, ist kein Träumer. Er war nie einer. Er glaubt, dass jeder Tag eine Schlacht ist. Er glaubt, dass Bankenwelt nichts anderes ist als Bankenkrieg. Sein Motto: "Wir müssen unsere Feinde killen. Sonst versuchen die uns zu killen." Er nennt seine Abteilungen Truppen, Truppen, die der Welt zeigen sollen, dass niemand Lehman unterschätzen darf, und erst recht nicht ihn, Dick Fuld. Fuld ist der Kraftmeier einer kraftmeierischen Branche. Seine Mitarbeiter verpassen ihm den Spitznamen "Gorilla". Fuld stellt sich daraufhin einen ausgestopften Gorilla in sein Büro. 39 Jahre arbeitet er schon für Lehman, seit 14 Jahren führt er die Bank. Er treibt Leute wie Pat Jackson zu immer riskanteren Geschäften an. Ein Magazin feiert ihn als Held, der "den Wall-Street-Statisten Lehman in eine superheiße Maschine verwandelte". Der Aktienkurs von Lehman steigt und steigt, um durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr, 14 Jahre lang. 480 Millionen Dollar hat Fuld in den letzten acht Jahren verdient.

Um den Aktienkurs zu befeuern, brauchen Lehman und Fuld ständig neue Rekorderträge. Fremdkapital ist das Zauberwort. Gerade mal drei Prozent des Geldes, mit dem Lehman arbeitet, gehören der Bank. Das viele fremde Geld pumpt sie vor allem in hypothekengesicherte Wertpapiere. Sie wird zu einem der führenden Anbieter im sogenannten Subprime Mortgage Market. Subprime heißt so viel wie zweitklassig. Der Markt braucht immer mehr Hypotheken, also fragen die Kreditanbieter schließlich nicht mehr nach Einkommen und Eigenkapital, auf einmal können sich alle ein Haus oder eine Wohnung kaufen, selbst Arbeitslose.

Es gab genügend Warnungen

Beim zweiten Treffen im Dezember wartet Pat Jackson an der Theke einer Bar gleich um die Ecke des ehemaligen Lehman-Gebäudes. Er nippt an einem Bier. Das Thema der konstruierten Wertpapiere ist ihm unangenehm. Er zögert, nimmt wieder einen kleinen Schluck, sagt dann: "Die Risiken waren gigantisch. Wir haben versucht, uns mit immer neuen Finanzprodukten abzusichern. Mit Zertifikaten, die das Risiko verschleiern. Irgendwann sind diese Konstruktionen so verschleiert, dass sie keiner mehr verstehen kann. Wir sitzen am Computer, schnüren nach bestimmten Vorgaben die unsichere Hypothek eines mexikanischen Tellerwäschers mit der guten eines Arztes zusammen, sodass es attraktiv aussieht. Wir machen aus Hühnerscheiße Hühnersandwiches, hat einer das mal genannt. Solange wir solch riesige Gewinne einfuhren, fragte aber keiner nach." Jetzt endlich nimmt Pat Jackson einen langen Schluck von seinem Bier.

Die Gier ist bei allen groß, sie erfasst auch ausländische Banken. Zehn Jahre lang geht das gut. Käufer, Banker, Makler, Aktionäre - alle sind glücklich. Aber die Tellerwäscher, die Supermarktangestellten, die Arbeitslosen, sie alle können eines Tages ihre immer teurer werdenden Hypotheken nicht mehr zurückzahlen. Und der Wert ihrer Immobilie steigt, anders als ihnen alle versichert haben, auch nicht mehr. Warnungen gibt es genügend. Schon Ende 2006 denkt Mike Gelband, dass der Immobilienmarkt überhitzt ist. Gelband ist der Immobilienexperte bei Lehman. Er sieht die Katastrophe kommen. Doch er wird gefeuert. Die Wall Street ist ein Geschäft, das von der Story abhängig ist, die man erzählt. Leute wie Fuld sind davon überzeugt, wenn man seine Story gut erzählt, wird alles gut. Egal, wie wahr sie ist. Mitte März ist das Investmenthaus Bear Stearns in letzter Minute durch den Verkauf an die Chase Bank gerettet worden. Merrill Lynch macht einen Verlust von fast zwei Milliarden Dollar, die Citigroup von 5,1 Milliarden. Schon damals gibt es Gerüchte, Lehman sei der nächste Übernahmefall. Doch Lehman posaunt einen Gewinn von fast 500 Millionen Dollar hinaus. Es ist das 55. profitable Quartal in Folge. In Wahrheit werden die Verluste nur "backloaded2, irgendwo in den Büchern versteckt.

Das Böse der Banken hat ein Gesicht bekommen

Drei Monate später, Anfang Juni, muss Lehman seinen ersten Verlust seit 14 Jahren bekannt geben. 2,8 Milliarden Dollar im zweiten Quartal. Der Aktienkurs fällt um 54 Prozent. Nun geht es nicht mehr um die Story, es geht um die Wahrheit. "Ich arbeite seit neun Jahren bei Lehman, noch nie hatte ich einen Verlust erlebt. Ich war geschockt", sagt Pat Jackson. "Aber ich muss ehrlich sein: Wir haben auch nicht nachgefragt. Wir haben alles akzeptiert, weil wir dachten, die da oben werden schon keinen Scheiß bauen. Selbst wenn ich eine Glaskugel gehabt und die Pleite vorausgesehen hätte - ich hätte meinen Mund gehalten. Das war so bei uns." Es ist nicht ganz klar, ob Pat Jackson Ärger oder Scham empfindet. Er erzählt alles in einem ruhigen Ton. Als wäre er gar nicht daran beteiligt gewesen. Investmentbanken sind schon lange eine Welt voller Mitarbeiter, die funktionieren, aber nichts begreifen. Oder auch nicht begreifen wollen. Keiner stellt das Spiel infrage, keiner muckt auf. Es sind Regeln, die bis zum Untergang gelten. Und bis dahin verdient man prächtig. Jackson sagt: "Wir Angestellten haben nur das getan, was uns gesagt wurde." Pat Jackson klingt wie ein Soldat, der Befehle seines Kommandanten nicht anzweifelt. Leute wie er finden das auch richtig so.

Pat Jackson hat nicht an einer der Elitehochschulen studiert, er kommt von einer kleinen Universität. Wie viele bei Lehman. Sein Boss Fuld umgibt sich am liebsten mit Leuten, die arm gewesen sind und die es nie wieder sein wollen. Denn er weiß, dass sich diese Leute fügen. Selbst heute noch tut sich Pat Jackson schwer, Fuld zu kritisieren. Er sagt: "Wer bin ich schon, das beurteilen zu können?" Nach der Ankündigung des Milliardenverlustes im zweiten Quartal lässt Fuld an Jackson und dessen Kollegen Plastikschwerter verteilen. Alle sollen verstehen: Wir sind wieder im Krieg. Wir werden daraus noch stärker hervorgehen. Wie immer. Warum nicht auch dieses Mal? Ein eisiger Wind weht an diesem Dezembertag durch New York. Trotzdem möchte Pat Jackson spazieren gehen am Hudson. Er hat eine Zeitschrift dabei. Auf dem Cover ist ein Bild von Dick Fuld, daneben steht: "Wall Street Public Enemy #1". Das Böse der Banken hat ein Gesicht bekommen. Jackson schaut sich das Cover an, dann blickt er lange auf den Hudson, als suche er etwas. Eine Antwort.

"Die alte Wall Street gibt es nicht mehr"

"Ich bin sicher, dass Fuld alles versucht hat, um die Bank zu retten. Leider hat er das Falsche getan. Aber ist er der Bösewicht? Das glaube ich nicht. Warum hat die Regierung Lehman nicht gerettet wie vorher Bear Stearns und später die Citigroup? Wir bei Lehman fühlen uns verraten. Die Regierung hat uns für die Sünden aller Banken bestraft. Viele Experten sagen, es war ein großer Fehler, uns pleitegehen zu lassen." Viele von Pats Kollegen sind davon überzeugt, dass Finanzminister Henry Paulson Lehman zugrunde gehen ließ, weil er einst der Boss von Goldman Sachs war - Lehmans größtem Rivalen. An diesem Tag hat Pat Jackson erfahren, dass er sich Hoffnungen machen darf, von Barclays übernommen zu werden. "Für uns Lehman-Leute fühlt sich das so an, als hätte Honda Mercedes-Benz übernommen." Jackson zieht in seiner Freizeit weiterhin die Baseballkappe mit dem Lehman-Logo auf, die Windjacke, er trinkt aus dem Lehman-Becher. Und bei Regen spannt er den Lehman-Schirm auf. Es war der Film "Wall Street" mit Michael Douglas als eiskaltem Börsenmillionär Gordon Gekko, der Pat Investmentbanker werden ließ. Er wollte auf einfache Weise ganz schnell Geld verdienen. Wie so viele hier. Den Film mag er jetzt nicht mehr sehen. "Die alte Wall Street gibt es nicht mehr", sagt Pat Jackson. "Sie hat nicht mehr den Glamour von einst."

Pat Jackson hat das Vertrauen in die Wall Street verloren, in das ganze Finanzwesen, aber nicht, weil er dieses Geschäft verwerflich findet. Er wirft Lehman und sich selbst nichts vor. Er hat nur gemerkt, dass er an der Börse doch nicht so schnell reich werden kann. Falls Barclays ihn nicht behält, möchte er die Branche wechseln. "An der Wall Street Karriere zu machen ist ein zu großes Risiko geworden." Pat Jackson will überhaupt keine Risiken mehr eingehen. Er hört sich an wie viele Amerikaner. Alle sprechen davon, nur noch zu kaufen, was sie auch bezahlen können. Ein Land, das auf Pump lebt, entdeckt die Demut vor dem Geld. Pat Jackson wollte sich ein neues Auto leisten, einen längeren Urlaub. Alles abgesagt. Er hört plötzlich auf zu reden. Vielleicht ahnt er, wie lächerlich das klingt. Immerhin hat er die Chance, seinen Job zu behalten, wenn auch für weniger Geld. Er ist noch jung, ledig, er kann wieder von vorn anfangen. Und er hat noch seinen Vater, eingewandert aus der alten Welt, ein Mann mit alten Werten und altem Geld. In der Nacht, als Pats Bank untergeht und er all sein Aktiengeld verliert, ruft der Vater später noch mal an: "Mach dir keine Sorgen, Sohn. Ich werde dir helfen, die Hypotheken abzubezahlen. Ich habe für solche Fälle vorgesorgt - ich habe gespart."

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