Startseite

Hier verschenken Gaskunden bis zu 500 Euro

Die Kunden murren über steigende Strompreise, dabei ist die Gasrechnung meistens noch viel höher. Ein exklusiver stern.de-Vergleich zeigt, wie viel sich in den 100 größten Städten sparen lässt.

Von Daniel Bakir

  Noch nicht einmal jeder fünfte Gaskunde hat schon einmal den Anbieter gewechselt

Noch nicht einmal jeder fünfte Gaskunde hat schon einmal den Anbieter gewechselt

  • Daniel Bakir

Die steigenden Strompreise sind für viele Menschen ein zunehmendes Ärgernis. Zu den regelmäßigen Preiserhöhungen der Stromversorger kommen auch noch die Kosten für die Ökostromzulage. Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr deutlich steigen wird. Wesentlich seltener in der Diskussion sind die Gaspreise. Dabei sind diese Kosten für Haushalte, die mit Gas heizen, der deutlich größere Posten.

Rund 20 Millionen deutsche Haushalte heizen und kochen mit Gas. Immerhin die Hälfte von ihnen hat, ohne den Umweg über den Vermieter, einen direkten Vertrag mit einem Gasanbieter. Wenn der zu teuer ist, kann der Kunde wechseln - genau wie beim Strom. Bereits seit 2006 ist das möglich. Seitdem hat noch nicht einmal jeder fünfte Gaskunde den Anbieter gewechselt, obwohl sich wie beim Strom ein reger Wettbewerb entwickelt hat. Die Grundversorger freuen sich, denn trotz deutlich günstigerer Wettbewerber bleiben die meisten Kunden ihnen treu.

Vergleich in den 100 größten Städten

Pünktlich zum Beginn der Heizsaison hat das unabhängige Vergleichsportal Toptarif nun für stern.de die Gaspreise in den 100 größten Städten analysiert. Die zentralen Ergebnisse für einen vierköpfigen Musterhaushalt mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch:

  • Im Schnitt gibt es je Stadt 42 Anbieter, die günstiger sind als der günstigste Tarif des örtlichen Grundversorgers.
  • Mit einem Wechsel kann eine Familie die Gasrechnung durchschnittlich um 316 Euro senken.

"Die Einsparpotenziale beim Gas sind deutlich höher als beim Strom", sagt Daniel Dodt von Toptarif. "60 Prozent der untersuchten Lokalversorger tauchen im Preisvergleich erst im letzten Drittel der Ergebnisliste auf." Lediglich in Dresden (Drewag), Stuttgart (EnBW und Hamburg (E.on Hanse) kamen die Platzhirsche in die regionalen Top Ten. Und auch das nur dank großzügiger Bonuszahlungen im ersten Vertragsjahr.

Da viele Anbieter ihren Kunden den Wechsel mit einem Bonus versüßen wollen, hat Toptarif die Ersparnis für zwei Fälle berechnet. Verglichen wird der günstigste Tarif des Grundversorgers mit dem günstigsten Wettbewerber - und zwar jeweils einmal mit und einmal ohne Berücksichtigung von Bonuszahlungen. "Wer regelmäßig wechselt, kann einen Tarif mit Bonus wählen", empfiehlt Dodt. Wer dagegen vorhabe, seinem neuen Anbieter länger treu zu bleiben, sollte darauf achten, wie hoch der Preis ab dem zweiten Vertragsjahr ist, wenn der Bonus wegfällt.

Preisunterschiede von bis zu einem Drittel

Unter Einbeziehung von Bonuszahlungen liegt das Sparpotenzial in den 100 untersuchten Städten bei durchschnittlich 316 Euro. Das meiste Geld verschenken die Kunden der Entega in Mainz: Ein Musterhaushalt zahlt hier 1500 Euro im Jahr für seine Gasrechnung. Dabei bekäme er das gleiche Gas bei der Konkurrenz für 998 Euro - eine Ersparnis von einem Drittel oder 502 Euro. Mehr als 400 Euro sparen können Kunden mit einem Wechsel in Aachen, Bergisch-Gladbach, Dessau-Roßlau, Erlangen, Gelsenkirchen, Hanau, Herne, Köln, Ludwigshafen, Moers, Oldenburg, Salzgitter und Würzburg.

Schließt man einmalige Bonuszahlungen aus dem Vergleich aus, verringern sich die Unterschiede. Es lassen sich aber immer noch im Schnitt 201 Euro sparen. Die höchste Ersparnis ohne Boni ist mit 392 Euro in Erlangen möglich.

Zur Übersicht über die Sparpotenziale in den 100 größten StädtenWenn Sie wechseln wollen, hilft der stern.de-Energieatlas

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools