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Viel guter Wille, aber keine konkreten Zusagen: Die internationale Gemeinschaft sichert Afghanistan in Bonn langfristige Hilfe zu, ohne Zahlen zu nennen. Als Gegenleistung will Kabul die Korruption bekämpfen und politische Reformen voranbringen.
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat sich in die Diskussion um den Tarifkonflikt der Ärzte eingeschaltet. Er fordert den Marburger Bund zu Zugeständnissen auf.
Wie ist die Wulff-Affäre zu beurteilen, welche Maßstäbe sind anzulegen? Ganz einfach: die gesetzlichen. Ein Überblick.
Das zweitägige Referendum der Kosovo-Serben ist mit guter Beteiligung angelaufen. Bis zum Mittag hätten in drei serbischen Gemeinden im Norden des Landes schon 21 Prozent der Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben, berichteten serbische Spitzenpolitiker in Zvecan.
Großbritanniens Premier David Cameron stellt sich gegen die Änderungen des EU-Vertrags, die die Eurokrise eindämmen sollen. Er beharrt auf weitreichenden Forderungen. Auch ein Dreiergespräch mit Merkel und Sarkozy brachte keinen Kompromiss.
In Lissabon haben nach Gewerkschaftsangaben mehr als 300 000 Menschen gegen den Sparkurs der portugiesischen Regierung demonstriert. Der Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes sprach nach Medienberichten von der größten Demonstration der vergangenen 30 Jahre.
Die Wahlkampf-Hilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy sorgt in beiden Ländern weiter für Wirbel.
Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft ein mögliches Ermittlungsverfahren wegen Vorteilsnahme gegen Bundespräsident Christian Wulff.
Mein neues 'On Demand' Feature lässt mich TV Shows sehen die ich sonst chronisch verpasste. Eine Folge des "Shark Tank" machte ein Dilemma zwischen Anspruch und Wirklichkeit deutlich. Ich glaube " Shark Tank " ist eines der wenigen Formate, die es in Deutschland 'noch' nicht gibt. Es geht darum, dass Leute mit guten Ideen, oder sagen wir besser gut zu 'medialisierende' Ideen, finanzielle Unterstützung bei 5 Millionären/Milliardären suchen. Als Gegenleistung für das (privat) zur Verfügung gestellte Geld bekommen die 'Sharks' einen Anteil an der Firma. Die kurzweiligen und manchmal lustig-unterhaltsamen Verhandlungen und verrückten Ideen sind durchaus sehenswert. Die Sendung läuft auf ABC, genau dem Network, welches die Kampagne 'Made in America' ins Leben rief. Einer der Kandidaten Donny McCall hat das sog. 'Invis-A-Rack' entwickelt, welches sofort auf Interesse stösst. Bei der Verhandlung versuchen die 'Sharks' gewinnmaximierend Einzugreifen und bemühen sich die Produktion nach Asien zu verlagern, was die Gewinnspanne steigern würde. McCall besteht jedoch darauf in seiner krisengeschüttelten Heimatstadt zu produzieren, weil er sich als Credo gesetzt hat hier zu helfen. Auch wenn einer der Sharks (Robert Herjavec) emotional wird , ist in diesem Fall 'Made in America' bei den schwerreichen Haien nicht angesagt. Nachdem ein paar Tränen weggedrückt waren, ging es wieder nur um die Knete und der Kandidat mit einer tollen Geschäftsidee ging unverricheter Dinge nach Hause. Natürlich ist alleine der Auftritt eine gute PR für jeden Kandidaten, aber aus 'Shark-PR-View' eine verpasste Chance. Wenn es um 'moola', 'dough' oder 'greenbacks' geht, hat manchmal auch der weit verbreitete Patriotismus keine Chance. Eine kleine Werbung sei hier noch erlaubt. Es dauerte 13 Jahre bis ich die deutsche Zeitung für USA " Amerika Woche " entdeckte. Wer mag, kann ja mal auf der Seite vorbei schauen.
Angela Merkel will sparen - und bringt vor dem EU-Gipfel mit ihrer Maxime andere Europäer gegen die Deutschen auf. Dabei sind ihre Vorschläge richtig - reichen aber nicht aus.
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