Die US-Finanzkrise sorgt seit Monaten weltweit für Unruhe. Selbst die Deutsche Bank schreibt Verluste. Aber wieso kann der Immobilienmarkt die größte Volkswirtschaft der Welt in die Knie zwingen? Wohin fließt das ganze Geld? Was heißt das für Deutschland? stern.de gibt Antworten. Von Sebastian Dullien

Ein Haus in Antioch, Kalifornien, steht zum Verkauf. Die US-Kreditkrise hat auch Auswirkungen auf Deutschland© John G. Mabanglo/DPA
Die US-Hypothekenkrise hält die Finanzwelt im Atem: Seit Anfang des Jahres haben die Aktienkurse in Deutschland um zwischenzeitlich 20 Prozent nachgegeben, der Dollar ist soweit gefallen, dass ein Euro zeitweise über 1,60 Dollar kostete.
Im Wochentakt berichten die Medien von neuen Mega-Verlusten wichtiger Banken - selbst Deutschlands größtes Geldinstitut, die Deutsche Bank, ist nun mit 141 Millionen Euro zum ersten Mal seit fünf Jahren in die Verlustzone gerutscht. Eine Rettungsaktion der Notenbanken jagt die andere, immer wieder pumpen sie Hunderte Milliarden von Dollar oder Euro in den Geldmarkt. Weil sich viele Banken mit hoch komplexen Finanzprodukten verzockt haben, warnen Organisationen wie der Internationale Währungsfonds (IWF) bereits vor einer Weltrezession. Er spricht von 1000 Milliarden Dollar Verlusten im Bankensektor.
Doch wie können ein paar faule Hypotheken in den USA eigentlich solche Auswirkungen haben? Und welche Folgen hat die Krise für die Menschen in Deutschland? stern.de erklärt, was die Finanzkrise ganz konkret bedeutet.