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Vorsicht bei gewerblichen Lotto-Gemeinschaften

Wollen Verbraucher sich einer gewerblichen Lotto-Tippgemeinschaft anschließen, sollten sie sich die Vertragsbedingungen ganz genau ansehen, einige haben recht undurchsichtige Bedingungen.

Wollen Verbraucher sich einer gewerblichen Lotto-Tippgemeinschaft anschließen, sollten sie sich die Vertragsbedingungen ganz genau ansehen, denn häufig arbeiten diese Gesellschaften mit undurchsichtigen Regeln. Darauf machte die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer jüngsten Ausgabe aufmerksam.

Wer ist der Treuhänder?

Oft ist demnach unklar, wer der von den Unternehmen erwähnte unabhängige Treuhänder ist. Dieser reicht angeblich die Lottoscheine ein und zahlt die entsprechenden Gewinne aus. Erhält der Verbraucher seinen Gewinn jedoch nicht, hat er keine Beweise für sein Lotto-Glück, denn die Original-Lottoscheine liegen beim Treuhänder, dessen Identität die Anbieter nicht preisgeben. Hinzu kommt, dass einige Tippgemeinschaften lediglich 33 Prozent des Mitgliederbeitrages beim Lotto einsetzen. Der Rest fließt der Zeitschrift zufolge sofort in die eigene Kasse.

Nicht am Telefon beschwatzen lassen

Längst nicht alle Tippgemeinschaften sind unseriös. Doch um einen Reinfall zu verhindern, gibt "Finanztest" verschiedene Ratschläge: Zum Beispiel sollten Verbraucher ihre Finger von Gesellschaften lassen, die neue Kunden mit eine privaten Anruf ködern wollen. Das gilt auch für Unternehmen, die behauptet, sie seien von der Stiftung Warentest oder von "Finanztest" geprüft und mit "gut" oder "sehr gut" bewertet worden. Nicht zutreffend sind zudem Behauptungen, dass die jeweilige Gesellschaft beim Deutschen Lotto- und Totoblock Rabatte erhält.

Mitteilung der getippten Zahlen

Die Alarmglocken sollten beim Verbraucher auch dann schrillen, wenn die Tippgesellschaft nicht mitteilt, welche Zahlen angekreuzt werden. So weiß der Mitspieler schließlich nicht, ob er gewonnen hat. Auch wenn die Gewinner nicht automatisch benachrichtig werden, ist das kein gutes Zeichen.

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