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"Ratenexperiment" statt gleich Kredit

Wer Ebbe auf dem Konto hat und anstehende Anschaffungen nicht auf einen Schlag bezahlen kann, sollte den Engpass nicht gleich mit einem Kredit überbrücken.

Bevor Schulden gemacht werden, sollte man es testweise mit "Vorsparen" versuchen, schlägt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor. Wer etwa drei Monate lang auf Probe versucht, die Raten für einen in Frage kommenden Kredit zur Seite zu legen, könnte so gut erkennen, ob die Haushaltskasse die finanzielle Verpflichtung überhaupt verkraftet.

Zinsen und Gebühren werden "vergessen"

Die meisten Kreditnehmer kalkulieren den Erfahrungen zufolge nicht mit ein, dass nicht nur das geliehene Geld, sondern auch Zinsen und Gebühren an das Kreditinstitut zurückgezahlt werden müssen. Um nicht in den Schuldensog zu geraten, ist also das "Ratenexperiment" vor der Unterschrift unter einen Kreditvertrag empfehlenswert. Positiv: Das 'Experiment' kann immer ohne Schwierigkeiten abgebrochen werden, heißt es. Der Ausstieg aus Bankverpflichtungen nicht.

Fixkosten auflisten

Auch ein persönlicher Kassensturz kann Klarheit über Finanzprobleme bringen. Dabei müssen alle festen Posten beispielsweise für Miete oder Versicherungen sowie alle unveränderlichen Ausgaben für Auto, Freizeit oder Kleidung aufgelistet werden. Nur so kann man sich einen Überblick über unnötige Kosten sowie Einsparpotenziale verschaffen. Hilfe für den Sparkurs daheim bietet das "Haushaltsbuch" der Verbraucherzentralen. Der Ratgeber mit praktischen Tipps kann in den Beratungsstellen abgeholt werden und kostet 4,80 Euro.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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