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Deutsche-Bank-Chef Fitschen sorgt sich um Frankreich

Der Co-Vorsitzende der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sieht die wirtschaftliche Lage Frankreichs mit Sorge. Deutschland müsse mit Frankreich an einem Strang ziehen. Dies sei momentan nicht der Fall.

  Jürgen Fitschen ist über die wirtschaftliche Lage Frankreichs besorgt, die Wahl von François Hollande habe die deutsch-französichen Achse nicht gestärkt

Jürgen Fitschen ist über die wirtschaftliche Lage Frankreichs besorgt, die Wahl von François Hollande habe die deutsch-französichen Achse nicht gestärkt

Nach der jüngsten Herabstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs blickt Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen mit wachsender Sorge über den Rhein. "Frankreich hat mir schon lange Sorgen gemacht, weil Frankreich eine wesentlich andere Bedeutung hat als alle anderen Länder", sagte der Co-Vorsitzende von Deutschlands größter Bank dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF).

Ohne eine starke deutsch-französische Achse werde die Weiterentwicklung Europas nicht gelingen können, sagte Fitschen: "Insofern ist es ganz wichtig, dass wir hier mit Frankreich schnell zu einem Verständnis kommen." Seit der Wahl von Präsident #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/francois-hollande-90457935t.html;François Hollande# ziehen die großen Nachbarn in der europäischen Krisenpolitik nicht mehr wie zuvor an einem Strang. Fitschen erwarte aber, dass sich die Dinge zu einem Besseren wenden: "Aber es ist noch eine ganze Menge zu tun in Frankreich."

Ob im Krisenland Griechenland ein weiterer Schuldenschnitt bevorsteht, wollte Fitschen noch nicht beurteilen: "Warten wir mal ab, was die genauen Untersuchungen zu dem Thema zu sagen haben." Zwar hätten die jüngsten Maßnahmen von Politik und Europäischer Zentralbank eine Rückkehr des Vertrauens ermöglicht. Überstanden sei die Krise aber damit noch nicht.

DPA/DPA

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