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Maklerprovision nur bei erfolgreicher Vermittlung

Makler können nur dann Provision für die Vermittlung einer Mietwohnung verlangen, wenn es tatsächlich zum Abschluss eines Mietvertrags gekommen ist.

Dass Makler auch nur bei einer tatsächlichen, erfolgreichen Wohnungsvermittlung ihre Provision verlangen dürfen, darauf hat jetzt der Deutsche Mieterbund (DMB) unter Berufung auf das Wohnungsvermittlungsgesetz hingewiesen. Zugleich warnte der DMB vor Anbietern so genannter »Mieterdateien«, die im Voraus kassieren und angeblich Wohnungsanfragen an Vermieter weiterleiteten oder die Wohnungslisten verschicken.

Höhe der Provision ist festgelegt

Auch die Höhe der Maklerprovision ist im Wohnungsvermittlungsgesetz bestimmt, teilte der DMB weiter mit. Sie darf höchstens zwei Monatsmieten ohne Nebenkosten zuzüglich der Mehrwertsteuer betragen. Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass zunächst ein Wohnungsvermittlungsvertrag und eine Provision zwischen Makler und Wohnungssuchendem vereinbart wurden. Zudem muss der Makler auch tätig geworden sein und zumindest eine Wohnungsadresse weiter gegeben haben. Schließlich muss es auch tatsächlich zum Abschluss eines Mietvertrages gekommen sein, wenn die Provision verlangt werde.

Achtung vor »Abzock«-Telefonnummern

Besondere Vorsicht ist nach Angaben des DMB bei Anzeigen mit »01908«-Telefonnummern geboten. Hier könnten Wohnungssuchende schnell rund 25 Euro (50 Mark) verlieren, ohne das eine reelle Chance auf eine Wohnungsvermittlung besteht.

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