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Die kriselnde US-Investmentbank Lehman Brothers hat im dritten Quartal einen Verlust von 3,9 Milliarden Dollar eingefahren. Bereits im zweiten Quartal war ein Milliardenverlust angefallen. Zudem hat eine koreanische Bank die Gespräche über einen Einstieg bei Lehman Brothers abgebrochen.
Ein US-Gericht hat am Dienstag den Insolvenzplan für die spektakulär pleite gegangene US-Investmentbank Lehman Brothers gebilligt.
Tausende Kleinanleger wollten ihr Erspartes für sicher anlegen und vertrauten dafür Zertifikaten von Lehman und anderen Krisenbanken. Dieses Geld ist jetzt futsch. Das Risiko kannten die meisten Anleger gar nicht. Den Banken droht deshalb eine Klagewelle - und den Kleinanlegern eine düstere Zukunft.
Nach der Lehman-Pleite vor drei Jahren warten die Geschädigten noch immer auf ihr Geld. Doch das könnte sich nun ändern, der Insolvenzverwalter hat sich mit wichtigen Gläubigern über die Höhe der Forderungen geeinigt. Dennoch wird es erhebliche Einbußen geben.
Drei Jahre nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers hat der BGH erstmals über Klagen von geschädigten Anlegern verhandelt und entschieden: Die Sparkasse hat nicht falsch beraten.
Mehr als drei Jahre nach dem folgenschweren Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers steht das Insolvenzverfahren kurz vor dem Abschluss.
Noch im Krisenjahr 2008 hatte Standard & Poors die Investmentbank Lehman Brothers gut bewertet. Deutsche Anleger kauften daraufhin Lehman-Papiere und verloren viel Geld. Ein Frankfurter Gericht hat nun erstmals eine Klage gegen die Ratingagentur zugelassen.
Der Bundesgerichtshof hat Schadenersatzklagen von Anlegern der Pleite-Bank Lehman Brothers abgewiesen. Verbraucherschützer fordern, die Gesetzeslücke zu schließen.
Gute Nachrichten für Kunden der deutschen Tochter der Pleite gegangenen US-Investment-Bank Lehman-Brothers: Sie bekommen im Januar Geld aus dem Einlagensicherungsfonds zurück. Allerdings werden nicht alle Privatkunden entschädigt.
Die deutschen Renten sind von der Finanzkrise nicht verschont geblieben. So hat nun die Rentenversicherung Rheinland zugegeben, bei der Pleitebank Lehman Brothers Millionen in Termineinlagen angelegt zu haben. Das Geld soll aber durch den Einlagensicherungfonds geschützt sein.
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Die Lehman Brothers Inc. war eine amerikanische Investmentbank mit Hauptsitz in New York, die im September 2008 im Zuge der Finanzkrise Insolvenz anmelden musste. Im Jahr 2007 beschäftigte die Bank weltweit 28.600 Angestellte.