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EZB-Chef Mario Draghi warnt Euro-Zone vor Risiken

Unsicheres Wachstum in den Schwellenländern und die Turbulenzen an den Märkten können zu einer Gefahr für die Euro-Zone werden, sagt EZB-Chef Mario Draghi. Auch der Preisverfall beim Öl hat Auswirkungen - und birgt Risiken für die Währungsgemeinschaft.  

Mario Draghi sieht Gefahren für Europa

Mario Draghi sieht einige Gefahren für die Euro-Zone.

EZB-Präsident Mario Draghi hat unter anderem wegen unsicherer Wachstumsaussichten in Schwellenländern und den jüngsten Finanzmarkt-Turbulenzen erneut vor erhöhten Gefahren für die Wirtschaft in der Euro-Zone gewarnt. "Die Inflationsdynamik ist außerdem spürbar schwächer als wir im Dezember erwartet haben", sagte Draghi am Montag vor dem Europaparlament in Straßburg. Zwar liege eine Hauptursache der schwachen Inflationsentwicklung in dem erneuten Ölpreisverfall. Ein geringeres Wachstum als erwartet bei den Löhnen zusammen mit rückläufigen Inflationserwartungen erforderten aber eine sorgfältige Analyse.

EZB: Lockerung der Geldpolitik in Aussicht?

Draghi hatte nach der jüngsten Ratssitzung im Januar seine Bereitschaft für eine mögliche weitere Lockerung der Geldpolitik im März signalisiert. Die Teuerung im Währungsraum liegt derzeit meilenweit vom Inflationsziel der Europäische Zentralbank (EZB) entfernt. Während die EZB als optimalen Wert für die Wirtschaft mittelfristig knapp unter zwei Prozent Inflation anstrebt, waren im Januar die Preise wegen des Ölpreisverfalls lediglich um 0,4 Prozent gestiegen.

kg/Reuters
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