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Stromintensive Betriebe profitieren von Energiewende

Zwar ist der Preis für Industristrom in Deutschland angestiegen, jedoch nicht so stark wie in Nachbarländern, die auf Kohle und Atomstrom setzen. Gejammer über hohe Preise ist laut Grünen Lobbyismus.

  Das Stahlwerk des Industriekonzerns ThyssenKrupp in Duisburg. Der Einkaufspreis für Großabnehmer an der Strombörse in Leipzig verringerte sich von Anfang 2008 bis Ende 2012 um mehr als ein Fünftel.

Das Stahlwerk des Industriekonzerns ThyssenKrupp in Duisburg. Der Einkaufspreis für Großabnehmer an der Strombörse in Leipzig verringerte sich von Anfang 2008 bis Ende 2012 um mehr als ein Fünftel.

Die #Link;http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/energiewende-90850360t.html;Energiewende# bringt den stromintensiven Industriebetrieben in Deutschland nicht etwa Nachteile, sondern einer Studie zufolge sogar Vorteile. Die Wettbewerbssituation der Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren im europäischen Vergleich verbessert, zitierte der "Spiegel" am Sonntag vorab aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion. Für Haushaltskunden dagegen ist der Strom seit 2007 laut Studie stetig teurer geworden.

Der Einkaufspreis für Großabnehmer an der Strombörse in Leipzig verringerte sich demnach von Anfang 2008 bis Ende 2012 um mehr als ein Fünftel. Der Strom war dort demnach in diesem Zeitraum im Schnitt sieben Prozent billiger als an den restlichen europäischen Energiebörsen. Steuern und Abgaben dazugerechnet, sei der Preis für Industriestrom zwar leicht gestiegen. In den Nachbarländern aber, die auf Kohle und Atomstrom setzen, sei er höher geklettert.

Der grüne Energiepolitiker Oliver Krischer sagte dem "Spiegel", es sei "unverständlich", dass die Regierung den großen Unternehmen immer großzügigere Vergünstigungen beim Strompreis gewähre. Das "Gejammer" von Bundeswirtschaftsminister #Link;http://www.stern.de/politik/deutschland/philipp-roesler-90460365t.html;Philipp Rösler# (FDP) über hohe Strompreise für die Industrie entpuppe sich "einmal mehr als reiner Lobbyismus".

ger/AFP/AFP
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