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Gebührensätze für Erben

Wir erklären Ihnen, welche Kosten im Erbfall auf Sie zukommen.

  Fühlen sich die Erben benachteiligt, sind Rechtsstreitigkeiten vorprogrammiert

Fühlen sich die Erben benachteiligt, sind Rechtsstreitigkeiten vorprogrammiert

Eine Erbe ist immer auch mit Kosten verbunden. Im schlimmsten Fall mit Gerichtskosten, wenn sich die Parteien nicht einig sind und um den Nachlass streiten. Dazu kommen Zahlungen wie Erbschaftssteuer, Gebühren eines Nachlasspflegers und Testamentsvollstreckers.

Daneben müssen die Erben die Kosten für eine standesgemäße Bestattung tragen. Hat der Verstorbene nicht bestimmt, wie er beerdigt werden will, können Sie als Erbe die Art der Bestattung festlegen. Die Grabpflege gehört allerdings nicht zu den Bestattungskosten. Dafür kann der Erblasser schon zu Lebzeiten einen Grabpflegevertrag abschließen.

Doch wenn sich Erben benachteiligt fühlen, sind Rechtsstreitigkeiten vorprogrammiert. Oft hilft nur noch der Gang vor Gericht. Was Prozesse, Anwälte und Notare kosten, erklären wir Ihnen auf den folgenden Seiten.

Notarkosten und Kosten des Nachlassgerichts

Für Amtshandlungen, die im Zusammenhang mit einem Erbfall unter Umständen vorzunehmen sind, erheben Gerichte und Notare Gebühren. Die Höhe der Gebühren steigt mit dem Wert des Nachlasses. Weiter werden von Gerichten und Notaren Auslagen wie z.B. Schreibgebühren vereinnahmt.

Die von den Gerichten bzw. Notaren in Rechnung gestellten Gebühren richten sich nach der so genannten Kostenordnung. Allerdings lösen verschiedene Tätigkeiten von Notaren oder Gerichten auch unterschiedliche Gebühren aus. So wird oft ein Vielfaches, teilweise aber auch nur ein Bruchteil der vollen Gebühr in Rechnung gestellt.

Rechtsanwaltskosten

Natürlich kann es als Erbe durchaus vorkommen, dass Sie die Hilfe eines Anwalts benötigen. Die Höhe eines Anwaltshonorars hängt dabei zum einen vom Gegenstandswert und zum anderen vom Umfang seiner Tätigkeiten ab. So würde ein Anwalt für einen Rechtsstreit um 5000 Euro weitaus weniger Gebühren verlangen, als wenn es um eine Summe in Millionenhöhe gehen würde.

Vereinbarung schriftlich festhalten

Beschränkt sich die Tätigkeit des Rechtsanwalts auf einen mündlichen oder schriftlichen Rat, so gibt es hierfür keinen festen Gebührensatz. In solch einem Fall wäre das anwaltliche Honorar für die außergerichtliche Beratung frei verhandelbar. Sie können sich dann mit Ihrem Anwalt auf ein Zeit- oder ein Pauschalhonorar einigen. Achten Sie jedoch darauf, eine eventuelle Vereinbarung auch schriftlich festzuhalten.

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