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Schufa & Co. im Test: So transparent sind die Auskunfteien

Jeder Verbraucher hat ein Recht zu erfahren, was Auskunfteien wie die Schufa über sie speichern. Aber wie verständlich ist das, was die Dienste da herausgeben? "Finanztest" hat fünf Dienste geprüft.

Schufa

Einmal im Jahr hat jeder ein Recht auf eine kostenlose Schufa-Auskunft

Ob Handyvertrag, Kredit oder Baufinanzierung: Was bei Auskunfteien wie der Schufa gespeichert ist, bestimmt, wie kreditwürdig Verbraucher für Firmen sind. Negative Informationen verschlechtern die Konditionen oder führen sogar ganz zur Ablehnung eines Kunden. Damit die Verbraucher den Auskunfteien nicht komplett ausgeliefert sind, haben sie die Möglichkeit, einen Auszug ihres Profils anzufordern. Einmal pro Jahr muss das sogar gratis geschehen. So können Verbraucher überprüfen, welche Informationen über sie gespeichert sind - und gegen fehlerhafte Daten vorgehen.

Aber sind die Schreiben der Auskunfteien für den normalen Verbraucher überhaupt verständlich? Um das herauszufinden, hat "Finanztest" bei den fünf deutschen Wirtschaftsauskunfteien Schufa, Infoscore Consumer Data, Bürgel, Boniversum und Deltavista Eigenauskünfte angefordert. Anschließend prüften sie, wie transparent, vollständig und nachvollziehbar die Informationen sind. Auch ob unverständliche Fachbegriffe verwendet werden und wie leserlich Schrift und Tabellen abgedruckt werden, floss in die Bewertung ein.

Schufa ist am transparentesten

Unterm Strich erhielt allein die Schufa eine gute Bewertung. "Das Schreiben erläutert ausführlich, welche Daten gespeichert werden, wer die Vertragspartner sind und welche Wahrscheinlichkeitswerte es gibt", schreibt "Finanztest". Größere Abzüge gibt es lediglich für die unzumutbare Optik des Schufa-Dokuments: "Zu kleine Schrift, schlechte Textgliederung, unübersichtlicher Textaufbau und lange Textzeilen erschweren die Lesbarkeit." Das Formular für die kostenlose Schufa-Auskunft kann man unter "Meine-schufa.de" anfordern.

Die schlechteste Auskunft kam den Testern zufolge von Deltavista. Daten, Datenherkunft und Scorewert waren auf  nur einer Seite ohne jede Erklärung knapp zusammengefasst (Gesamtnote "ausreichend"). Ebenfalls nur "ausreichend" waren die Auskünfte von Bürgel und Boniversum, Infoscore erhielt ein "befriedigend".

Den kompletten Artikel gibt es auf www.test.de

bak
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