Startseite

Schnäppchenjagd mit Hindernissen

Shopping-Clubs im Internet versprechen ihren Mitgliedern Markenware zu Niedrigstpreisen. Tatsächlich können Schnäppchenjäger hohe Rabatte rausholen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Von Tanja Vedder

  Rabatte, Rabatte, Rabatte: Shopping-Clubs im Internet ziehen immer mehr Schnäppchenjäger an

Rabatte, Rabatte, Rabatte: Shopping-Clubs im Internet ziehen immer mehr Schnäppchenjäger an

  • Tanja Vedder

Etwa ein Dutzend Shopping-Clubs gibt es inzwischen im deutschen Internet. Zu kaufen gibt es hier meist Markenware, und die besonders günstig. Die einen haben sich auf Mode spezialisiert, die anderen auf Technik, wieder andere bieten ein buntes Sammelsurium. Eines aber eint sie alle: Schnäppchenjäger können hier über Preisnachlässe von 50 bis 70 Prozent, manchmal sogar bis zu 80 Prozent jubeln. Das hat ein aktueller Vergleich der Zeitschrift "Finanztest" ergeben.

Doch um laut "Hurra, meins" schreien zu dürfen, müssen die Mitglieder einige "Wenns" akzeptieren. Denn verkauft werden die Waren in sogenannten Auktionen – und die sind meist nur auf wenige Tage beschränkt. Wer den Termin verpasst, schaut in die Röhre. Und gerade besonders begehrte Marken sind selten schon kurz nach Auktionsbeginn ausverkauft. Dabei sind die Startzeiten der Auktionen nicht besonders kundenfreundlich. Die meisten Verkäufe beginnen bereits in aller Herrgottsfrühe um 7 Uhr. Da kann nicht jeder vor dem Rechner sitzen.

Einen Überblick über die Auktionen einer guten Handvoll Shopping-Communitys können sich Kaufinteressenten zum Beispiel auf der webseite http://www.shopping-clubs.de verschaffen. Welche Auktion wann stattfindet, darüber werden die Mitglieder von ihren Clubs in der Regel per Online-Newsletter informiert. Was genau verkauft wird, bleibt aber bis zuletzt eine große Überraschung. So mache das Einkaufen im Club also kaum Sinn, wenn man beispielsweise das Kleid für den Opernball übermorgen sucht, sagt "Finanztest"-Redakteur Rüdiger Stumpf.

Unbedingt Preisvergleich anstellen

Und Achtung: Was auf den ersten Blick bei den Shopping-Clubs sehr billig daher kommt, muss nicht unbedingt das günstigste Angebot sein. Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt: "Sich nicht von den unverbindlichen Preisempfehlungen der Händler blenden lassen und besser bei Preissuchmaschinen im Internet den Vergleich machen." Manchmal werde die Ware anderweitig im Internet günstiger verkauft. Der Preisvergleich wird bei Mode allerdings problematisch, da sie oft aus der Vorsaison oder Restbeständen der Hersteller stammt.

Die Redakteure von "Finanztest" haben die großen Shoppingclubs brands4friends.de, buyvip.com, limango.de, pauldirekt.de oder vente-privee.com unter die Lupe genommen. Das Ergebnis war keineswegs zufrieden stellend: Zwischen zwei bis vier Wochen, also recht lange, müssen die Mitglieder bei allen Clubs auf ihre ergatterte Ware noch warten. Denn die sind oft meist gar nicht vorrätig, so "Finanztest". Wer außerdem aus zwei Auktionen einkauft, muss je nach Shopping-Club sogar mehrfach Porto zahlen. Ausnahme: Bei BuyVip werden die Käufe auf einem virtuellen Warenkonto gesammelt.

Zwar werben die Clubs noch immer mit dem Hauch von Exklusivität – doch mitmachen kann bei den großen Seiten inzwischen jeder ganz einfach durch Anmeldung. Eine Einladung durch ein anderes Mitglied ist nicht mehr zwingend notwendig. Bezahlt wird in der Regel im Voraus: Entweder per Vorkasse, Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal. Bei Nichtgefallen schickt der Käufer die Ware einfach zurück, der Rücksendeaufkleber liegt meist bei.

Flut von Werbemails

Wer sich bei einem Shopping-Club einträgt, sollte aber damit rechnen, dass sein Postfach künftig mit Werbemails überschwemmt wird. Das lässt sich immerhin etwas durch die richtigen Klicks in den persönlichen Einstellungen umgehen. "Finanztest"-Redakteur Stumpf rät außerdem, sich ein spezielles E-Mail-Konto nur für den Shopping-Club einzurichten, um den Überblick zu behalten. Mitglieder erhalten auch Mails von Werbepartnern der Shopping-Clubs. Dem kann man aber auch im Nachhinein formlos widersprechen. Positiv: Wer seine Mitgliedschaft im Shopping-Club beenden will, kann dies bei den meisten Betreibern mit ein paar Klicks oder einer kurzen E-Mail tun.

Fazit:

Wer nichts Bestimmtes sucht und sich von Schnäppchen gern verleiten lässt, für den sind Shopping-Clubs goldrichtig. Ein kühler rechnender Kopf bleibt dabei trotzdem Pflicht.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools