30 Milliarden Euro, das sind fünf Prozent der öffentlichen Gelder, gehen drauf - für nichts. Dies beklagt zumindest der Bund der Steuerzahlen und liefert Belege: Im "Schwarzbuch öffentliche Verschwendung" präsentiert er 107 haarsträubende Fälle.

Steuerzahlerbund-Präsident Karl Heinz Däke fürchtet, dass die sprudelnden Steuereinnahmen die öffentlichen Stellen zu noch sorgloserem Geldausgeben verleiten.© Roberto Pfeil/AP
Fehlplanungen, steuerfinanzierter Luxus, teure Imagepflege und unnötige Reisen: Bund, Länder und Kommunen haben nach Angaben des Bundes der Steuerzahler (BdSt) in den vergangenen zwölf Monaten 30 Milliarden Euro verschwendet. Das seien fünf Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben, beklagte Verbandspräsident Karl Heinz Däke in Berlin bei der Vorlage des "Schwarzbuches" über die Verschwendung öffentlicher Gelder.
Das neue Schwarzbuch des Verbandes listet insgesamt 107 Fälle auf, bei denen laut Däke die gesetzlich verankerten Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit missachtet wurden. stern.de nennt sieben frappierende Beispiele: