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Acht Millionen Haushalte zahlen mehr

Die zweite Strompreiswelle des Jahres rollt heran: 74 Anbieter erhöhen im Februar und März um durchschnittlich zwölf Prozent. Auch EnBW und RWE sind dabei. Die Steigerungen im Überblick.

  Die Strompreisspirale dreht sich weiter

Die Strompreisspirale dreht sich weiter

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Acht Millionen Haushalte, die zum Jahreswechsel noch um eine Erhöhung der Strompreise herumgekommen sind, müssen in den kommenden Monaten mehr zahlen. 74 Versorger erhöhen im Februar und März ihre Preise - und zwar durchschnittlich um 12,1 Prozent, wie das Vergleichsportal Toptarif ermittelt hat.

Für einen vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden errechnete Toptarif eine durchschnittliche Mehrbelastung von 127 Euro im Jahr. Im ungünstigsten Fall seien es bis zu 200 Euro. Die Stromriesen EnBW (plus 10,6 Prozent) und RWE (plus 10,4 Prozent) erhöhen die Tarife ebenso wie die N-Ergie in Nürnberg und die Stadtwerke in München, Hamm und Osnabrück.

Alle Erhöhungen sehen Sie hier in der Übersicht.

Bereits zum Jahreswechsel hatten mehr als 740 Anbieter die Preise um durchschnittlich zwölf Prozent erhöht, darunter Eon, Vattenfall und EWE. "Ursache für die derzeitige Erhöhungswelle sind die gestiegenen staatlichen Abgaben und Umlagen im Zuge der Energiewende", sagt Energieexperte Daniel Dodt von Toptarif. Er erwartet, dass bis zum Frühjahr weitere Versorger die Preise anheben. So erhöht etwa die RheinEnergie in Köln zum April um 8,4 Prozent.

Bei einem Anbieterwechsel sei es sinnvoll, auf eine umfangreiche Preisgarantie zu achten, um sich langfristig vor steigenden Stromkosten zu schützen, erklärt Dodt. Experten raten zudem von Angeboten mit Vorauszahlung ab, da das Geld im Insolvenzfall des Anbieters verloren ist. Die Stromversorgung wäre aber selbst in einem solchen Fall gesichert, da automatisch der Grundversorger in die Bresche springen würde.

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bak

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