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Regen vermiest Weihnachtsgeschäft

Das Weihnachtsgeschäft verlief bisher eher enttäuschend. Schuld war teils das Wetter. Die Menschen waren aber auch nicht so sehr in Kauflaune. Eine Branche steht jedoch als Sieger schon fest.

  Einkaufende auf der Zeil in Frankfurt am Main: Das Weihnachtsgeschäft hat am Vierten-Advent-Wochenende angezogen.

Einkaufende auf der Zeil in Frankfurt am Main: Das Weihnachtsgeschäft hat am Vierten-Advent-Wochenende angezogen.

Teils zu mild und zu viel Regen. Das Wetter hat dem Einzelhandel in diesem Jahr vielerorts das Weihnachtsgeschäft verdorben. Zwar werden wieder viele Geschenke unter dem Christbaum landen - vor allem Smartphones, Tablet-Computer, Bücher, Düfte und Schmuck. Doch insgesamt klingelten die Kassen in den Läden bislang viel weniger als erwartet. Nur die Woche vor Heiligabend sei die beste im diesjährigen Geschäft gewesen, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in Berlin mit.

Jetzt hoffen die Unternehmen noch auf gute Geschäfte an Heiligabend und nach dem Fest, wenn Gutscheine und Bargeld-Geschenke eingelöst werden. In Festtagslaune sind hingegen die Internethändler. Dort füllten sich die Warenkörbe deutlich besser als vorhergesagt; viele Kunden orderten ihre Geschenke lieber bequem per Mausklick am Computer oder via Smartphone.

Winterkleidung nur im klaten Norden der Renner

Die Deutschen zeigten sich in diesem Jahr offenbar weniger in Konsumstimmung als sonst. Euro-Schuldenkrise und der Arbeitsmarkt bereiteten den Verbrauchern zum Jahresende Sorgen, beobachteten die GfK-Konsumforscher. Der Handelsverband Deutschland (HDE) spricht daher nur von einem bisher verhaltenen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts, auch wenn in der letzten Woche vor dem Fest mehr Menschen in den Geschäften waren. Rappelvoll war es besonders in den Innenstädten und Stadtteilzentren, in ländlichen Regionen blieb es eher ruhig. Ursprünglich peilten die rund 400.000 Einzelhändler erstmals einen Umsatz von mehr als 80 Milliarden Euro an. Ob das Ziel erreicht wird, zeigt sich frühestens Ende Januar, wenn die endgültigen Zahlen vorliegen.

Über Kaufzurückhaltung auch wegen des Wetters klagten vor allem die Geschäfte in den südwestlichen Bundesländern. In Bayern vermiesten beispielsweise Regen und milde Temperaturen den Endspurt vor dem Fest. "Bei diesem Wetter kauft keiner warme Kleidung und Wintersportartikel", sagte Bernd Ohlmann vom regionalen Branchenverband. In Berlin, wo es zeitweise kälter und winterlicher war, zeigten sich die Händler hingegen recht zufrieden.

Von einem zähen Start sprach der Textileinzelhandel. Gut lief es vielfach nur an den Wochenenden, begünstigt auch durch die verkaufsoffenen Sonntage in einigen Bundesländern, berichtet eVerbandsgeschäftsführer Jürgen Dax. Zwar hätten einige winterliche Tage im Dezember geholfen. Die flauen Novembertage seien etwas kompensiert worden. Dennoch werde ein Umsatzminus von 5 Prozent befürchtet.

Eine Woche mit 40 Millionen Paketen

Mit einem deutlich höheren Umsatz als zunächst prognostiziert rechnet der Bundesverband des Versandhandels. Ursprünglich hatte die Branche einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro erwartet. Jetzt dürften es rund 8 Milliarden werden und damit 17,6 Prozent mehr als 2011. Der HDE war ursprünglich sogar nur von 7,4 Milliarden Euro ausgegangen. Allein im reinen Internethandel dürften 5,6 Milliarden Euro umgesetzt werden (plus 27,3 Prozent). Besonders viel seien Klamotten und Schuhe, Bücher, elektronische Geräte sowie Schmuck und Spielzeug bestellt worden.

Von dem Online-Boom zu Weihnachten profitierten auch die Paketzusteller erneut. Die Postdienste hatten alle Hände voll zu tun. Allein in der Woche vor Heiligabend waren rund 40 Millionen Pakete und Päckchen unter den Tannenbaum zu liefern.

Weniger über das Wetter zu jammern hatten die Betreiber der rund 2500 Weihnachtsmärkte in Deutschland. "Zu viel Schnee und Eis sind eher schlecht für uns", sagte Hans-Peter Arens, Präsident des Bundesverbands Deutscher Schausteller und Marktfachleute. Das Geschäft sei in Ordnung gewesen, werde aber im Ergebnis unter dem des Vorjahres liegen. Weil Heiligabend an einem Montag liegt, fehlten fünf Tage. "Das merken wir schon."

tib/DPA/Reuters/DPA/Reuters

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