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Angesichts konjunktureller Risiken im Zusammenhang mit der Euro-Krise haben sich Gewerkschaftsvertreter für eine vorbeugende Verlängerung der deutschen Kurzarbeiterregelung ausgesprochen.
In der algerischen Hauptstadt Algier sind fünf Gewerkschaftsmitglieder aus Protest gegen die Nicht-Anerkennung ihrer Vereinigung in einen Hungerstreik getreten.
Im Kampf gegen den drohenden Staatsbankrott hat das griechische Parlament das milliardenschwere Sparpaket der Regierung gebilligt. Eine Protestkundgebung in Athen eskalierte: Es kam zu den heftigsten Gewaltausbrüchen seit den Jugendunruhen von 2008.
Ein neuer Spitzelverdacht belastet die Deutsche Bank. Laut einem Medienbericht soll die Deutsche Bank führende Gewerkschafter bespitzelt haben. Die Vorfälle reichen bis ins Jahr 2001 zurück. Bereits 2006 wurde bekannt, dass das Unternehmen Detektive auf Mitglieder des Vorstandes ansetzte.
Nach dem Überfall von Neonazis auf einen Reisebus mit Gewerkschaftern erhärtet sich der Verdacht, dass es zwischen den Angreifern und der NPD Verbindungen geben könnte. So ermittelt der saarländische Verfassungsschutz auch gegen Kommunalwahlkandidaten der NPD, die sich in dem Bus befunden haben sollen.
Auf der Rückfahrt von einer Anti-Nazi-Demonstration in Dresden haben Rechtsextreme zwei Busse mit Gewerkschaftern überfallen. Fünf Menschen wurden verletzt, ein Mann liegt mit einem Schädelbruch im Krankenhaus. Im stern.de-Interview schildert ein Augenzeuge die Attacke.
Es ging um verdeckte Millionenzahlungen, um Veruntreuung und Betrug: Im Prozess um die AUB-Affäre bei Siemens sind nun zwei Manager verurteilt worden. Der Ex-Chef der Arbeitnehmervertretung AUB, Werner Schelsky, muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der frühere Siemens-Vorstand Johannes Feldmeyer kommt mit einer Bewährungsstrafe davon.
Überall, wo SPD-Chef Kurt Beck derzeit auftaucht, gibt's Ärger - selbst, wenn er nichts damit zu tun hat. So auch bei dem Bundeskongress der Gewerkschaft Verdi. Wegen Querelen bei den Vorstandswahlen musste Verdi-Boss Bsirske seine Grundsatzrede verschieben - und das war, bevor Beck ans Podium trat.
21 Tote. Über 500 Verletzte. Die Loveparade-Tragödie hat Spuren in Duisburg hinterlassen. Der Bürgermeister ist im Amt geblieben. Trotz massiver Proteste. Nun kommt es wieder zum Showdown.
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