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Rundfunkbeitrag könnte gesenkt werden

Nach Informationen des "Spiegel" soll der Rundfunkbeitrag gesenkt werden. Grund dafür sind die gestiegenen Einnahmen durch die Umstellung auf eine Haushaltsabgabe. Doch die Ersparnis beim ehemaligen GEZ-Beitrag wäre nur minimal.

  Der Rundfunkbeitrag könnte sinken

Der Rundfunkbeitrag könnte sinken

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland könnte einem Medienbericht zufolge sinken. Die zuständige Kontrollkommission KEF wolle auf Grundlage vorläufiger Berechnungen in der kommenden Woche eine Senkung um mindestens 30 Cent pro Monat und Beitragszahler vorschlagen, berichtete das Hamburger Magazin "Der Spiegel" am Samstag unter Berufung auf Kreise der KEF und öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. Einen Beschluss gebe es jedoch noch nicht.

ARD werden Gelder gestrichen

Die KEF korrigierte dem Bericht zufolge vor allem den von der ARD angemeldeten Finanzbedarf nach unten. Unter anderem habe sie knapp 130 Millionen Euro, die von der ARD für die "Bestandssicherung" ihres "audiovisuellen Erbes" angesetzt worden seien, gestrichen.

Gestiegene GEZ-Einnahmen

Über eine mögliche Senkung des Beitrags entscheiden die Länder. In der bis Ende 2016 laufenden Gebührenperiode stiegen die Einnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio, weil sich durch die Umstellung auf den Rundfunkbeitrag die Zahl der beitragszahlenden Haushalte erhöhte.

Der Rundfunkbeitrag steht immer wieder in der Kritik. Zuletzt macht eine GEZ-Rebell von sich reden, der auf Barzahlung des Beitrags besteht. Da das aber nicht vorgesehen ist, zofft er sich nun mit dem Beitragsservice - und konnte kürzlich einen Teilerfolg verbuchen. Er hinterlegte das Geld beim Amtsgericht Frankfurt in bar. Der Rundfunkbeitrag könne nun dort von den zuständigen Stellen abgeholt werden. 

kg/AFP
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