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Paukenschlag im Opel-Poker: General Motors stoppt den Deal mit Magna und verkauft seine deutsche Tochter nun doch nicht. Die Politik ist erzürnt, der Betriebsrat tief besorgt.
Der Opel-Mutterkonzern General Motors will seine Europa-Geschäfte künftig von Rüsselsheim aus lenken. Damit sollen die Marke Opel und der Stammsitz bei Frankfurt am Main gestärkt werden. GM will sich nach dem Verkauf von Saab in Europa nun auf die Marken Opel und Chevrolet konzentrieren.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle stellt General Motors vorerst keine Staatshilfen zur Opel-Sanierung in Aussicht. Da half auch der Schmusekurs vom neuen Europa-Chef des amerikanischen Autobauers nicht.
Der geschasste Opel-Treuhänder Dirk Pfeil geht mit der Politik hart ins Gericht: Die Kritik an GM sei eine "politische Dummheit", sagte er stern.de und fordert Staatshilfen für Opel.
In ihrer Regierungserklärung hat Angela Merkel General Motors einen heftigen Seitenhieb verpasst. Deutschland will die Kanzlerin mit einem Fünf-Punkte-Programm nach vorne bringen.
Dem Höhenflug der Kanzlerin folgte der Tiefschlag: Nach ihrer historischen Rede vor dem US-Kongress wurde Angela Merkel von der Nachricht kalt erwischt, dass GM Opel behalten will.
Bundeskanzlerin Merkel begrüßt die Entscheidung von GM für den Verkauf von Opel an Magna.
Bei Opel ist jetzt General Motors am Zug. Die Zeit des Taktierens ist vorbei, der Verwaltungsrat des neu gestärkten US-Autobauers tritt am Dienstag in Detroit zur wohl entscheidenden Sitzung zusammen. In Deutschland wird bereits kräftig gezittert - gibt GM Opel überhaupt frei?
Opel-Betriebsrat will schnelle GM-Entscheidung, Zeitung: Koalition sucht Ersatz für Abwrackprämie, Kubanisches Fernsehen zeigt Bilder von Fidel Castro, Waldbrände in Griechenland noch nicht unter Kontrolle
Die Hängepartie um den Verkauf von Opel geht weiter. Der Verwaltungsrat der ehemaligen Opel-Mutter General Motors hat zwar über die Optionen für die Zukunft des Autobauers beraten, seine Entscheidung dann jedoch erneut vertagt.
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