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In diesen Städten eröffnet Ikea bald neue Filialen

Obwohl immer mehr Möbel im Netz gekauft werden, setzt Ikea auf Expansion. Bis 2025 sollen 20 neue Standorte eröffnen. Schon im kommenden Jahr sollen die ersten Läden eröffnen. 

  Ikea expandiert in Deutschland: 2017 kommen drei neue Standorte dazu.

Ikea expandiert in Deutschland: 2017 kommen drei neue Standorte dazu.

Die Nachricht sorgte für Verunsicherung bei Kunden: Jedes dritte Möbelhaus stehe bis 2020 vor dem Aus, hieß es in einer Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts ECC. Das Problem der Branche sei das veränderte Kaufverhalten der Kunden. Sie würden zunehmend ihre Möbel im Netz shoppen. Keine rosigen Aussichten für die rund 30.000 deutschen Möbel- und Einrichtungsgeschäfte.

Ikea plant 20 neue Standorte

Doch Ikea setzt trotzdem auf Expansion: Bis 2025 will der schwedische Möbelhändler 20 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Bislang betreibt das Unternehmen 50 Einrichtungshäuser.  In Wuppertal eröffnet Ikea schon in diesem Jahr. Wetzlar und Magdeburg können sich ab 2017 auf neue Ikea-Standorte freuen und in Karlsruhe startet Ikea 2018. Für den Ausbau nimmt Ikea viel Geld in die Hand: Der Möbelkonzern hat allein für das Grundstück des ehemaligen Zementwerks von Heidelberg Cement in Wetzlar 50 Millionen Euro ausgegeben.  

Ikea will kürzere Fahrtwege

Bei den neuen Filialen setzt Ikea auf kleinere und mittlere Städte. Damit wollen die Schweden eine Lücke schließen, denn bislang können nur zwei Drittel der Deutschen eine Ikea-Niederlassung innerhalb von 40 Fahrminuten erreichen. Das soll sich durch die neuen Standorte ändern. Laut dem Expansionschef des Unternehmens, Johannes Ferber, soll dieser Wert auf 80 Prozent gesteigert werden. 

Als weitere Niederlassungen sind Bottrop und Nürnberg in Planung. In Memmingen plant Ikea nicht nur eine Möbelhaus-Filiale, sondern einen ganzen Shopping-Park. Neben Ikea soll dort auch ein Fachmarktzentrum gebaut werden. Baby-Ausstattung, Elektronik und Sportartikel könnten dort verkauft werden. Das lassen sich die Schweden einiges kosten: Rund 100 Millionen Euro fließen in den Bau dieser neuen Shopping-Metropole. Die neuen Filialen sollen bereits 2018 und 2019 eröffnen. Auch Bochum-Herne und Castrop-Rauxel sollen bald eigene Ikea-Standorte bekommen, allerdings gibt es dafür noch keinen Zeitplan. 

Auch Online wollen die Schweden wachsen

Doch nicht nur der Ausbau der Filialen soll Ikea fit für die Zukunft machen. Auch Online wollen die Schweden wachsen - und streben einen Marktanteil von zehn Prozent. Aktuell liegt das geschätzte Marktvolumen bei rund 30 Milliarden Euro. Ikea hat nach eigenen Aussagen im vergangenen Geschäftsjahr erstmals eine Milliarde Euro Umsatz mit Online-Verkäufen erzielt. 

kg
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