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Vermieterin klagt: Schwulenporno in Airbnb-Villa gedreht

Böse Überraschung für eine Vermieterin einer Villa auf Airbnb: Eine Filmcrew drehte in der Luxusunterkunft einen Schwulenporno und saute das gesamte Haus ein. Jetzt will sie Schadensersatz.

  Das Bild zeigt zwar nicht die Villa in Kalifornien, doch der Baustil ist sehr ähnlich. In der Acacia Mansion ist eine Porno gedreht worden. Die Vermieterin wusste nichts davon.

Das Bild zeigt zwar nicht die Villa in Kalifornien, doch der Baustil ist sehr ähnlich. In der Acacia Mansion ist eine Porno gedreht worden. Die Vermieterin wusste nichts davon.

Hochzeitspaare greifen bei dem Angebot gerne zu: Die zauberhafte Villa aus den 1920er Jahren ist perfekt für die Flitterwochen oder sogar für die Hochzeitsfeier selbst. Bis zu 18 Personen finden in der rund 110 Kilometer nordwestlich von Los Angeles gelegenen Acacia Mansion Platz. Die Böden sind aus Marmor, in den Gärten wachsen Orangenbäume. Doch offenbar braucht es gar nicht die großen romantischen Gefühle für diese Location. Denn die Vermieterin Kristina Knapic vermietete kürzlich die Villa über Airbnb - an eine Crew, die dort einen Schwulenporno drehte. Doch davon wusste die Vermieterin nichts, berichtet die "Welt".

Knapp 1100 Dollar pro Nacht

Knapic habe das Haus an eine Frau namens Anna vermietet, die in dem Haus einige Tage mit Freunden verbringen wollte. Kostenpunkt: knapp 1100 Dollar pro Nacht. Doch schon bei der Schlüsselübergabe hätte die Vermieterin stutzig werden können, denn nicht Anna holte den Schlüssel ab, sondern ihr "Schwager". Tatsächlich gab es nie eine Anna. Andrei Treivas, in der Szene besser bekannt als das Schwulenporno-Sternchen Michael Lucas, ist auch Produzent von seinen Filmen und sammelte den Schlüssel ein. 

Urin an Wänden, Kot im Pool

Die Vermieterin verklagt nun Treivas wegen Betrugs, Vertragsbruchs und Hausfriedensbruch. Und will Geld für die Reinigung des Hauses. Denn nach der Vermietung gab es eine böse Überraschung für Knapic. 

Die "Welt" schreibt, wie widerlich Knapic das Haus nach Vermietung vorfand: Überall im Haus habe sie Utensilien für Darmspülung gefunden, Bettlaken hätten bräunliche Flecken gehabt und sogar das Wasser im Whirlpool sei braun gewesen. Überall in den Polstern, auf dem Teppich, an den Wänden und Decken habe sie Samenflüssigkeit, Urin und Fäkalien entdeckt. Eine Schwarzlichtlampe zeigte das gesamte Ausmaß der Orgie.

Knapic will nicht nur Geld von dem Pornostar erklagen, sondern auch ein Vertriebsverbot für den Film erwirken. Sie fürchtet um den guten Ruf des Anwesens. 

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