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Die schwarz-gelbe Koalition hat sich einem Bericht zufolge auf einen Antrag zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr geeinigt, der auch die SPD überzeugen soll.
Whitney Houston war Gänsehaut. Wenn sie sang, ins Mikrofon seufzte oder einfach nur die Liedzeilen hauchte, konnten ganze Stadien in Stille erstarren. Wenn sie losrockte, ob mit Pop-, Blues- oder Gospelsongs, konnten ganze Hallen zum Kochen gebracht werden.
Ihr Arbeitszeugnis klingt super, aber mit der Karriere geht es trotzdem nicht weiter? Dann enthält es wahrscheinlich unliebsame Stellen, von Ihrem Ex-Chef kunstvoll in Geheimcodes verpackt. Wir sagen, was in einem Zeugnis stehen darf - und bei welcher Formulierung Sie besser protestieren sollten.
Es war ein Leben voller Auf- und Abs: Whitney Houston wurde in den 80er Jahren als Sängerin gefeiert und machte sich mit dem Film "Bodyguard" zur Legende. Was folgte war ein tragischer Absturz in Raten.
Von wegen knallhartes Dopinggeständnis! Mit einer wachsweichen Reaktion auf seine CAS-Verurteilung hat Jan Ullrich die Erwartungen an eine umfangreiche Beichte enttäuscht.
Es gibt ihn wirklich, den sogenannten Geheimcode der Zeugnissprache. Firmenchefs und Personaler erfahren durch die ausgeklügelten Formulierungen sehr viel mehr Details über die tatsächliche Leistung, als ein erster Blick vermuten lässt.
Bis zuletzt wurde verhandelt. Doch dann ist eine Verurteilung des mörderischen Assad-Regimes im Uno-Sicherheitsrat gescheitert - weil Russland als Machtpolitik verbrämten Zynismus an den Tag legt.
KM 500+NK+HZK+KT mit DB? Wer jetzt nur noch Bahnhof versteht, muss nicht verzweifeln. Die Kürzel in Wohnungsanzeigen sind oft unverständlich. Wir erklären Ihnen, was sie bedeuten und worauf Sie achten müssen.
Oder: Vom Getrennt-Sein, Zeit-Spannen, Weg-Träumen und Magnet-Feldern Worum es diesmal geht: Junge Gefühle, alte Erinnerungen, gute Nerven, ein kühler Kopf, dieses und jenes Déjà-vu, den lieben Gott, grosse Fahrten, nochmals den lieben Gott und die tastende Suche nach dem neuen Pfad. Im Büro, unten, im Souterrain, ist es dieser Tage schön kühl und an einem Freitagabend ruft gar niemand mehr an,kein Mail zischt mehr rein, da kann der getrennte Papi ganz gut vor sich herschreiben. Und er mag die letzten Tage einmal oder zweimal oder dreimal Revue passieren lassen (ja, ich weiss, das ist jetzt nicht die brillanteste Formulierung, aber nach so einem heißen Tag, brennt mein Kopf und so schlecht ist sie nun auch wieder nicht, die Formulierung). Zum Ende eines Schuljahres gibt es immer einen Gottesdienst, zu dem die Kinder, Lehrer und Eltern der Schule eingeladen werden. Früher sind wir dorthin noch als eine Familie gegangen; jetzt sind wir natürlich noch ein Familie, aber eben eine getrennte. An dieses Getrennt-Sein-Gefühl muss ich mich wohl nicht mehr gewöhnen, gleichwohl ist es noch ein junges. Und wenn der getrennte Papi dann so auf der Kirchenbank sitzt, zur Ruhe kommt, an die Decke der Kirche schaut oder auf den Altar mit dem Barlach oder den Blick über die Köpfe der Menschen streichen lässt oder auf den Liederzettel schaut oder an seine Eltern denkt, die nicht mehr da sind oder einfach mal an den lieben Gott: dann kann es vorkommen, dass ihn alte Erinnerungen einholen. Denn in dieser Kirche wurde immerhin der Sohn getauft, der eine oder andere sehr schöne Weihnachts-Gottesdienst erlebt, wurden Kinderfeste mitgemacht (manchmal in bitterer Kälte, mit guter Miene und reichlich Geduld bei der x-ten Karusselfahrt) - und der Gedanke scheint auf: "Warum findest Du nicht öfter an diesen spirituellen Ort?" Dann suche ich den Blick meine Tochter, die ganz vorne sitzt und zufällig (oder nicht zufällig) auch den meinen findet und - scheinbar in Bruchteilen von Sekunden - schiesst mir ihr Leben durch den kühlen Kopf, denn in der Kirche ist es viel luftiger als draußen. Links von mir ein Ehepaar, rechts von mir ein Ehepaar, in der Mitte kein Ehepaar. Braucht der getrennte Papi da besonders gute Nerven, weil er sich in Mitleidenschaft gezogen fühlt und manches Déjà-vu um die Ecke lugt? Ach, gute Nerven brauchen wir heutzutage doch sowieso, die Mitleidenschaft sollte man langsam hinter sich gelassen haben, aber, ja, Déjà-vu's ragen um die Ecke. Die haben zu tun mit familiären, glücklichen, warmen Zeit-Spannen, jene scheinen allerdings schon länger zurückzuliegen als sie tatsächlich zurückliegen. Das Gedächtnis schlägt mir ein Schnäppchen (ok, ok, noch so eine Formulierung, aber der kopf brennt halt immer noch, sorry) und verschiebt bisweilen die Zeitgefühligkeit des getrennten Papi. Ich vermute, das ist normal, oder so? Plötzlich holt mich dann die Stimme des Pfarrers in die Kirche zurück, ich sitze immer noch zwischen zwei Ehepaaren und finde das inzwischen normal. Vorne wird erzählt, dass die Kinder nun ein Schuljahr weiter sind und ihre grosse Lebens-Fahrt fortsetzen, wobei nicht Alles gewiss sei.. Aber gewiss sollten sie sich der Eltern sein und des lieben Gottes, kein Zaudern, kein Zusammenzucken, kein Zweifel. Vorne, vor dem Altar, steht ein Boot, Symbol für unser aller Über-Fahrt, deren Richtung nimmt hier und da sanfte, sichere oder stürmische Wendungen. (Gut, gut, es wird jetzt ein wenig getragen...Aber, Himmel, ist es nicht wirklich so?) Irgendwann ist der sehr schöne Gottesdienst zu Ende, ich schliesse meine Tochter in die Arme, draussen haut einen die Hitze fast um, aber die ist ja nix gegen eine Vaterliebe. Sag' ich mal so, weil mein Kopf noch brennt, ich stecke ihn gleich mal unter den Wasserhahn, drehe "kalt" mal ganz weit auf, halt mal geräuschlos Inne, nur das Plätschern des Wassers werde ich hören und mich einfach an einen makellosen Strand weg-träumen; so ungefähr für die nächsten fünf Minuten. Dann geht die Suche nach dem neuen Pfad weiter, vielleicht erstmal mit "69 Love Songs" von The Magnetic Fields. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Überraschender Zins-Schwenk der US-Notenbank: Angesichts der trüben Konjunktur will die Federal Reserve deutlich länger als bislang gedacht an ihrer Politik des extrem billigen Geldes festhalten.
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