Ratgeber Eigenheim

Die Auswüchse der Wohnungsnot

Mietenwahnsinn in den Großstädten: 50 Quadratmeter gibt es in München für 2500 Euro. Auch andernorts werden für winzige Wohnungen absurde Preise verlangt. Ein Streifzug durch die Immobilienportale. Von Daniel Bakir

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Die rasante Entwicklung der Mieten in den Großstädten ist derzeit nicht aufzuhalten. Bis zu 40 Prozent schlagen Vermieter derzeit bei Neuvermietungen gegenüber der örtlichen Vergleichsmiete drauf. Rund 250.000 Mietwohungen fehlen in den Groß- und Universitätsstädten, sagt der Mieterbund. Er fordert eine gesetzliche Deckelung bei Neuvermietungen. Weil oft günstige, kleine Wohnungen fehlen, sind Studenten besonders betroffen. Das Deutsche Studentenwerk warnt vor einem Engpass zum nächsten Wintersemester und fordert 25.000 zusätzliche Wohnheimplätze.

Gerade kleine Wohnungen sind auf dem freien Mietmarkt oft unverhältnismäßig teuer. Im Hamburger Univiertel etwa sind 1250 Euro Warmmiete für eine Zweizimmer-Wohnung ganz normal. In diesem Fall bekommt man dafür immerhin 76 Quadratmeter. Doch es geht noch kleiner und noch teurer, wie die folgenden aktuellen Beispiele zeigen.

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