. .
News am 12.02.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
20. August 2006, 13:39 Uhr

Warnung vor Immobilien-Tricks von Neonazis

Verfassungsschützer glauben, dass das wachsende Interesse der Rechtsradikalen an Immobilienkäufen ein Trick zur Geldbeschaffung ist. Jüngstes Beispiel: Die Ankündigung der NPD, ein früheres Hotel in Delmenhorst zu kaufen.

Derzeit sorgen NPD-Funktionäre mit der Ankündigung für Wirbel, ein früheres Hotel in Delmenhorst kaufen zu wollen© Roland Magunia/DDP

Häufig werde das Interesse an den Gebäuden nur vorgespielt, um öffentliche Proteste zu provozieren und die Kommunen damit unter Druck zu setzen, das Objekt über ihr Vorkaufsrecht zu überhöhten Preisen selbst zu kaufen, heißt es in dem Bericht eines Nachrichtenmagazins unter Berufung auf Verfassungsschutzkreise.

Hausbesitzer und Neonazis arbeiteten dabei oft Hand in Hand. Als Beleg führt der Bericht eine Internet-Seite des NPD-Kreisverbandes Jena an. Dort sei kürzlich als "Service" für Immobilienbesitzer angeboten wurde: "Gegen Zahlung einer Parteispende" werde die Partei öffentlich erklären, die Immobilie erwerben zu wollen. Dadurch habe der Besitzer beste Chancen, die Immobilie "zu Höchstpreisen" an die Stadt zu verkaufen, argumentiere die NPD.

NPD "beim Immobilien-Poker" schwer zu besiegen

Derzeit sorgen NPD-Funktionäre mit der Ankündigung für Wirbel, ein früheres Hotel im niedersächsischen Delmenhorst und eine ehemalige Gaststätte im pfälzischen Weinort Kirchheim kaufen zu wollen, um dort Schulungen und Seminare für Parteikader stattfinden zu lassen. In Delmenhorst wollen die Stadtverwaltung und Spender aus der Bürgerschaft das Gebäude für einen Millionenbetrag selbst kaufen.

Auch die Grünen-Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer warnte, die NPD sei "beim Immobilien-Monopoly" nicht zu besiegen. "Die rechten Geldquellen sprudeln und im Endeffekt lachen sich die NPD und ihre Helfershelfer ins Fäustchen, weil sie praktisch für jedes Objekt ihr Kaufinteresse anmelden können." In Delmenhorst sei man sich der Zwickmühle wohl bewusst, heißt es dort. Dennoch setzen die Stadtväter auf einen Kauf des Hotels. Denn sonst drohe ein "immenser Imageschaden".

DPA

 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Delmenhorst "Nazi-Hotel" lockt Kauf-Interessenten

Die lauten Proteste gegen den Kauf des Delmenhorster "Hotel am Stadtpark" durch den Neonazi Jürgen Rieger haben offenbar weitere Interessenten angelockt. Beim Noch-Besitzer haben sich nun mehrere Investoren gemeldet. mehr...

Delmenhorst Hotelier beschenkt Nazis

Der Nazi-Streit in Delmenhorst spitzt sich zu: Der rechtsextreme Anwalt Jürgen Rieger wird ein Hotel in der Kleinstadt wohl geschenkt bekommen. Die Stadt ist völlig überrascht. mehr...

ANZEIGE Karriere-Management

Ihr direkter Draht zu über 2.000 Headhunter-Firmen. Die Partner von Placement24 besetzen mehr als 30.000 Premium-Jobs p.a. ab 60.000 Euro. Kostenfrei Profil hinterlegen. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Der stern.de-Stromvergleich Der stern.de-Stromvergleich Sparen Sie mit günstigem Strom

Strom kann teuer sein, muss aber nicht! Vergleichen Sie die aktuellen Stromtarife und wechseln Sie einfach und kostenlos online! mehr

 
 
 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch