Startseite

Stern Logo Ratgeber Eigenheim

Wandelbar wie das Leben selbst

Der Preis ist oft das ausschlaggebende Argument für ein Fertighaus. Darüber hinaus lassen sie sich aber auch besser an veränderte Lebensumstände anpassen als Massivhäuser.

Von Thomas Krause

Fertighaus

Die Entscheidung für ein Fertighaus ist keine Entscheidung gegen barrierefreies Wohnen

  • Thomas Krause

Vor allem Kunden ab 50 Jahren achten darauf, dass sie in ihrem Fertighaus auch im Alter noch zurechtkommen. Die Jüngeren achten weniger darauf", sagt Anton Hammes, Geschäftsführer von Davinci-Haus. Die Firma ist seit den 1970er Jahren auf Fertighäuser in Holzskelettbauweise spezialisiert. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass die Holzkonstruktion allein trägt und zwischen den Balken ganz nach individuellen Wünschen Fensterflächen oder Wände eingebaut werden können. Ebenso frei kann der Innenraum des Hauses gestaltet werden.

"Niemand baut ja ein Fertighaus nur im Hinblick auf das Alter", sagt Hammes. Dennoch sind viele der Fertighäuser von vornherein barrierefrei - allerdings aus ästhetischen Gründen. "Wenn man aus jedem Raum nach draußen gelangen kann, weil überall große Glastüren ohne Schwellen eingebaut werden, dann sieht das zunächst einmal gut aus. Dass es auch älteren Leuten gerecht wird, die vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist eher ein angenehmer Nebeneffekt", sagt Hammes.

Das Haus passt sich an

Aber auch nach Fertigstellung können die Häuser noch den Lebensumständen entsprechend verändert werden. Und dies müssen nicht altersbedingte Einschränkungen sein, es kann auch die Geburt eines Kindes oder die Einrichtung eines Büros im eigenen Haus sein. Die Raumaufteilung von Fertighäusern ist leicht veränderbar. "Für unsere Häuser gilt das in besonderem Maße, aber auch für die Häuser der gesamten Branche gilt, dass sich die Wände leicht versetzen lassen", sagt Hammes.

Denn bei Fertighäusern gibt es im Inneren kaum tragende Wände. Dennoch sind sie stabil genug, damit später auch Haltegriffe problemlos montiert werden können. Ein Problem bleibt aber bestehen: das Treppensteigen, das vielen älteren Menschen schwerfällt. Vermeiden lassen sich Treppen zwischen Stockwerken nur, wenn das Fertighaus von vornherein als Bungalow geplant wird, sich die gesamte Wohnfläche also auf nur einer Ebene befindet. Solche Pläne scheitern häufig an den Grundstückspreisen. Denn ein Haus, das dieselbe Wohnfläche auf mehrere Stockwerke verteilt, benötigt eine kleinere Grundfläche und kommt somit auch mit einem kleineren Grundstück aus - ein eindeutiger Preisvorteil.

Atmosphäre und Barrierefreiheit

Ob Bungalow oder nicht - das spielt für Hammes eine untergeordnete Rolle. "Mit einer großzügigen Raumaufteilung wird man nicht nur modernen Ansprüchen an eine angenehme Wohnatmosphäre gerecht, sondern baut auch gleich barrierefrei." Sollte trotz allem eine Umgestaltung notwendig werden, halten sich die Kosten in Grenzen - gerade weil die meisten Wände nicht tragend konstruiert sind. So können etwa auch Türöffnungen problemlos vergrößert werden.

All das sind aber nur selten Argumente, die junge Paare vom Kauf eines Fertighauses überzeugen. Aus Erfahrung weiß Hammes, dass für sie eher der gegenüber einem Massivhaus meist günstigere Preis eine Rolle spielt. "Wir weisen sie dann schon auf die Problematik des Älterwerdens hin", sagt Hammes. "Aber es gehört ja zum positiven Denken, dass man nicht immer mit den schlimmsten Folgen des Alterns rechnet."

Von Thomas Krause

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools