Startseite

Stern Logo Ratgeber Eigenheim

Welches Weiß wirklich deckt

Mit der richtigen Farbe lassen sich mehrere Arbeitsgänge und unnötiger Ärger beim Malern vermeiden. Doch die Herstellerangaben stimmen nicht immer. "Stiftung Warentest" hat Wandfarben getestet.

  Bei einer gut deckenden Wandfarbe ist kein zweiter Anstrich nötig

Bei einer gut deckenden Wandfarbe ist kein zweiter Anstrich nötig

Alles neu macht der Mai: Da sollen auch die eigenen vier Wände in frischem Weiß erstrahlen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn die Wand vorher dunkelrot, orange oder grün gestrichen war. Um mehrere Arbeitsgänge und unnötigen Ärger zu vermeiden, ist ein Weiß nötig, das wirklich deckt. Die Stiftung Warentest hat für die Zeitschrift "test" weiße Wandfarbe getestet - "sehr gut" war keine einzige der 46 Testfarben. Immerhin 19 schnitten mit "gut" ab, 16 waren "befriedigend" und 11 "ausreichend".

Die beste Farbe im Test kommt von Alpina: Alpinaweiß erhielt von den Prüfern die Note 1,6. Kostenpunkt: 42 Euro für den 10-Liter-Eimer. Auch die zweitplatzierte Farbe Naturaweiss (Note 1,8) stammt von Alpina, ist aber deutlich günstiger: 10-Liter gibt es hier schon für 33 Euro. Dieselbe Bewertung erhielten auch das Premium Weiss von Farbturm (kostet 33 Euro) und das Spektralweiss von Schöner Wohnen (kostet 30 Euro).

Deutlich wird, dass es beim Weiß große Preisunterschiede gibt: Die getesteten Wandfarben kosteten zwischen 12,50 und 53,50 Euro. Der Warentest-Vergleich zeigt aber, dass es sich lohnt, für Qualität etwas mehr Geld auszugeben: Farben, die weniger als 30 Euro für zehn Liter kosteten, wurden in keinem Fall mit "gut" bewertet. Allerdings ist teuer nicht automatisch auch besser. So erhielten das "Classic Premiumweiss Exquisit Plus" von Obi, das für 50 Euro je 10 Liter verkauft wird, lediglich die Note 4,0. Genauso schlecht schnitt Alpina Ultra mit einem Preis von 49 Euro ab.

Hersteller neigen zur Übertreibung

Geprüft wurden Anstricheigenschaften wie Deckkraft oder Aussehen. Aber auch, wie sich die Farbe verarbeiten lässt - beispielsweise wie sie sich auf der Farbwalze verteilt oder ob diese nach dem Malern leicht zu reinigen ist. Weitere Punkte waren Gesundheits- und Umweltaspekte sowie Herstellerangaben. Hier neigten einige Anbieter zur Übertreibung: So kamen die Tester mit der 49 Euro teuren Alpina Ultra nicht wie versprochen auf 140 Quadratmeter, sondern schafften nur die Hälfte. Auch beim Vectra Profiweiß langte die Farbe nur für 50 statt der angegebenen 100 bis 130 Quadratmeter.

Immerhin elf Farben deckten "sehr gut". Und bei der Deckkraft stimmten auch die Herstellerangaben: "Einen Hinweis bietet die Angabe des Deckvermögens auf der Verpackung", schreibt die Zeitschrift "test". Das ist in vier Klassen unterteilt, wobei Farben der Klasse eins am besten decken. Tipp: Gut deckende weiße Wandfarben sehen in der Regel nach dem ersten Anstrich am besten aus. Durch einen zweiten Anstrich könnte die Farbe Schlieren bilden und die Struktur gröber werden.

Markenfarbe in fremden Töpfen

Viele der Markenfarben werden auch unter einer anderen Bezeichnung verkauft, beispielsweise als Eigenmarke im Baumarkt. 26 der 46 Testfarben waren solche "Gleichheiten", also identische Produkte unter anderem Namen. Sie erhielten die gleichen Noten wie die eigentlichen Marken - sind aber mitunter deutlich günstiger als das Orginal. So ist das Vectra Powerweiss (40 Euro) bei Praktiker als "Faust Polarweiss" für 33 Euro erhältlich, bei Toom kostet dieselbe Farbe unter anderem Label 38 Euro. Auch Hornbach, Max Bahr und Obi lassen ihre Eigenmarken auf diese Weise mit Markenfarbe füllen. Allerdings sind die Baumärkte nicht in jedem Fall günstiger, mitunter kostet der Eimer hier auch mehr als das Orginal.

Alle Testergebnisse erhalten Sie gegen eine Gebühr hier

pen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools