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Wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen

Elektrische Wachhunde, abschließbare Fenstergriffe oder Überwachungskamera: Es gibt unzählig viele Gadgets, um sich vor Einbrechern zu schützen. Aber taugen die auch was? 

Schutz vor Einbrechern

Wie kann man sich effektiv vor Einbrechern schützen?

Wenn die Haustür aufgebrochen aus den Angeln hängt oder die Fensterscheibe eingeschlagen wurde, ist es zu spät: Einbrecher haben sich Zutritt verschafft und die Wohnung oder das Haus durchwühlt. Zwar zahlt die Versicherung häufig Schäden dieser Art. Dennoch: Einbrüche müssen sich doch irgendwie verhindern lassen. 

In den Elektromärkten gibt es eine Vielzahl praktischer Einbruchssicherungen - doch ganz billig sind diese Gadgets nicht. Die Sendung "Servicezeit" vom "WDR" hat fünf dieser Einbruchsverhinderer unter die Lupe genommen. Die günstigste Idee kostet nur wenige Euro, die teuerste Anschaffung im Test rund 100 Euro. Ein ehemaliger Kriminalkommissar bewertet für die Sendung den Nutzen der technischen Geräte. 

Der Fernseh-Simulator

Als erstes wird ein TV-Simulator getestet. Das Gerät ahmt durch LEDs das Licht eines laufenden Fernsehers nach. Das Gerät schaltet sich pünktlich zur Dämmerung ein und läuft bis zu sieben Stunden. Die Idee: So soll Einbrechern die Anwesenheit von Menschen in der Wohnung vorgegaukelt werden. Der TV-Simulator kostet rund 12 Euro. Der Kommissar findet das Gerät praktisch - durch solch einen Simulator können Einbrecher abgehalten werden.

Der elektronische Schäferhund

Als zweites Gerät kommt ein elektronischer Wachhund zum Einsatz. Per Sensor kläfft das Gerät wie ein richtiger Hund, wenn es eine Bewegung registriert. Der Elektro-Hund kostet knapp 60 Euro. Dem Kriminalkommissar gefällt das Gadget: Lautes Gebell wirkt alarmierend, auch auf Nachbarn. Gute Anschaffung, so sein Urteil.

Der Türkeil mit Signal

Das dritte Testgerät funktioniert nur, wenn der Bewohner im Haus ist. Denn der Alarm-Türstopper wird als Keil unter die Tür geschoben. Wird diese geöffnet, ertönt ein richtig lautes Signal. Das Gerät kostet 12 Euro. Auch hier ist der Kommissar überzeugt: Eine mechanisch gestützte Alarmsicherung mit lautem Signal ist ein guter Einbruchsschutz. Allerdings: Ertönt das Signal, sollten sich Bewohner nicht in Gefahr bringen und versuchen, den Einbrecher zu stellen, sondern direkt die Polizei rufen.

Aufkleber mit abschreckender Funktion

Der vierte Einbruchsschutz ist zwar simpel, dafür aber auch ein Schnäppchen: Für wenige Euro kann der Bewohner sich Aufkleber mit dem Schriftzug "Achtung, Alarm gesichert" besorgen. Diese Kleber auf Haustür oder Fensterscheibe sollen Einbrecher abschrecken. Der Kommissar glaubt aber nicht, dass solche Aufkleber Einbrecher abhalten können. Daher: Als Einbruchsschutz nicht ausreichend. 

Kamera mit Smartphone steuern

Das letzte Testgerät ist auch das teuerste: Rund 100 Euro muss man für eine Überwachungskamera ausgeben. Praktischerweise lassen sich diese mit dem Smartphone und einer App bedienen. Über einen Bewegungsmelder springt die Kamera an, das Video kann der Bewohner direkt ansehen und die Polizei verständigen. Den Kommissar überzeugt das System aber nicht, denn: Um überhaupt ein Video aufnehmen zu können, muss der Einbrecher sich schon Zugang zum Haus verschafft haben. Einen Einbruchsschutz liefert die Kamera nicht.

Schutz vor Einbruch

Der Experte sagt dem " WDR", dass er deutlich mehr von mechanischen Einbruchssicherungen hält. Dazu gehören Riegel vor der Tür, abschließbare Fenstergriffe und Bolzen an Balkon- oder Terrassentüren.  

Weitere Tipps hat der "WDR" hier zusammengestellt.

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