Der Winter 2005 soll "einer der teuersten der Nachkriegsgeschichte" werden. Gegen die Energiekostenlawine können Verbraucher jedoch etwas tun.

Steigende Heizkosten: Wollsocken und Handschuhe sind keine Alternative© Iris Maurer/DDP
Öl, Gas, Strom - die Energiekostenlawine rollt. Ein Ende der Preisrunden ist nicht in Sicht, denn Stromkonzerne kündigen zum Jahresende weitere Erhöhungen an. "Der Winter 2005 droht einer der teuersten der Nachkriegsgeschichte zu werden", fürchtet die Stiftung Warentest. Wer nicht weiß, wie er bei immer höheren Energiekosten sparen soll, bekommt bei Verbraucherzentralen und ähnlichen Organisationen Tipps. Auch bei Stiftung Warentest findet man viele brauchbare Ratschläge.
Heimliche Stromfresser auf Diät setzen
Auch Strom sparen: Das Abschalten von Stand-by-Geräten und der Kauf sparsamer Haushaltsgeräte hilft. Die Stiftung Warentest rät, heimliche Stromfresser auf Diät zu setzen: Vor allem bei Kühl- und Gefriergeräten sollte man auf Verbrauchswerte achten, denn sie sind immer am Netz.
Wichtig: Kühlschrank und Gefriertruhe nicht neben Heizung oder Herd stellen und auch direkte Sonneneinstrahlung meiden. Bei Waschmaschinen gelte, dass in neuen Geräten oft das 40-Grad-Buntprogramm für saubere Bettwäsche und Handtücher ausreiche. "Weißes und Buntes, Unempfindliches von Wolle und Feinwäsche trennen. So können Sie stets das optimale Programm nutzen." Strom spare man auch, wenn man beim Kochen auf fest schließende Deckel, passende Topfgröße zur Kochstelle und wasserarmes Garen achte. "Schalten Sie Kochstelle und Backofen schon vor dem Garende ab. Die Restwärme reicht aus." Wahre Sparwunder seien außerdem Energiesparlampen.
AP