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Immobilienfonds ist keine sichere Altersvorsorge

Wenn ein Anleger auf der Suche nach einer sicheren Altersvorsorge ist, darf ein Berater nicht ohne weiteres ein Investment in einen geschlossenen Immoblienfonds empfehlen. Das haben die Richter des Oberlandesgerichts Frankfurt entschieden.

Ein Anlageberater darf einen geschlossenen Immobilienfonds nicht ohne weiteres als sichere Altersvorsorge empfehlen. Das berichtet die Fachzeitschrift "OLG-Report" unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt. Denn nach Meinung der Richter hängt der Erfolg des Fonds regelmäßig davon ab, dass die Immobilien an zahlungsfähige Mieter vermietet sind. Zumindest über dieses Ausfallrisiko müsse ein Interessent aufgeklärt werden (Az.: 10 U 105/06).

Das Gericht gab mit seinem Urteil der Klage einer Anlegerin gegen einen Anlageberater statt. Der Berater hatte der Klägerin als sichere Altersvorsorge die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds empfohlen. Als der Fonds in "Schieflage" geriet, weil die erwarteten Mieteinnahmen nicht flossen, verlangte die Klägerin die Rückabwicklung des Geschäfts.

Das OLG gab der Klägerin Recht. Es hielt dem Anlageberater vor, die Klägerin nicht richtig beraten zu haben. Er hätte zwingend auf den spekulativen Charakter der Beteiligung hinweisen müssen. Denn ein Immobilienfonds sei keine sichere Möglichkeit zur Verbesserung der Altersvorsorge, heißt es in dem Urteil.

DPA/DPA

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