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Globales Einkaufen
Global einkaufen - so geht es
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Ja, so schwierig kann die Entscheidung sein: Kaufen - oder gibt es das etwa woanders billiger?
Von Elke Schulze und Silke Gronwald
Warum sollen nur die Konzerne von der Globalisierung profitieren? Die neue Generation der Schnäppchenjäger kann das auch. Ganz einfach von zu Hause via Internet. Oder im Urlaub. Oder auf Geschäftsreise. Der starke Euro macht die Deutschen fast überall zu Gewinnern.
Weltweit einkaufen. Das ist Abenteuer und Risiko, das ist aber auch Spaß am Sparen. Immer mehr Kunden gehen rund um den Globus auf Schnäppchenjagd. Und beim Blick über die Grenzen fällt schnell auf, dass anderswo Dinge um bis zu 50 Prozent günstiger sind als in Deutschland (siehe die interaktive Weltkarte mit Produktbeispielen).
Die Folge: In globalen Kaufhäusern wie dem virtuellen Auktionshaus ebay geht es zu wie einst beim Sommerschlussverkauf. "Die Deutschen kaufen momentan wie verrückt im Dollar-Raum", sagt Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck. Jeder fünfte Euro, den seine Kunden ausgeben, fließt in ein Dollar-Land. Im April schauten sich 8,7 Millionen deutsche Besucher auf der amerikanischen Seite um – das waren zwei Millionen mehr als im Februar und doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Ein großer Renner sind Klamotten. Etwa 20 Euro kostet beispielsweise ein Calvin-Klein-Hemd derzeit im ebay-Shop in den USA.
Selbst inklusive Versandkosten (zehn Euro) sowie Zoll und Steuern (neun Euro) sind das noch immer 60 Euro weniger als die 99 Euro, die in Deutschland für das Hemd bezahlt werden müssen.
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Bei anderen Produkten verleiht der billige Dollar dem Käufer sogar Flügel. So ist etwa das flache Apple Macbook Air in den USA so günstig, dass sich mancher von der Preisdifferenz (564 Euro) ein billiges Flugticket nach New York leisten kann. Und die US-Rechner lassen sich leicht an deutsche Bedürfnisse anpassen. Mit ein paar Mausclicks ist die amerikanische Tastenbelegung auf eine deutsche umgestellt.
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