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Zahl der Stromanbieter wächst rasant

Die Deutschen können zwischen immer mehr Stromanbietern wählen: Die Zahl der Versorger hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Doch der Strompreis sinkt deshalb noch lange nicht.

Von Peter Neitzsch

  Wer den Stromanbieter wechselt, kann laut Verivox bis zu 229 Euro sparen

Wer den Stromanbieter wechselt, kann laut Verivox bis zu 229 Euro sparen

  • Peter Neitzsch

Wer einen neuen Stromtarif sucht, hat die Qual der Wahl: Auf dem deutschen Strommarkt kämpfen immer mehr Anbieter um Marktanteile. Nach einer bundesweiten Marktanalyse des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de hat der Wettbewerb um Stromkunden in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Durchschnitt können Privatkunden heute zwischen 98 Stromanbietern wählen. Damit hat sich die Auswahl an verfügbaren Alternativen in den letzten drei Jahren in etwa verdoppelt.

"Der Wettbewerb und damit die Auswahl für die Verbraucher nimmt seit Jahren kontinuierlich zu", sagt Daniel Dodt von Toptarif. Im Herbst 2008 konnten die Deutschen zwischen durchschnittlich 50 Stromversorgern wählen, im Herbst 2010 waren es 84. Zwölf Monate später sind es vielerorts bereits mehr als hundert Anbieter. Für den rasanten Anstieg gebe es zwei Gründe, so Dodt: "Neben reinen Neuanbietern und Vertriebsgesellschaften bieten auch immer mehr regionale Grundversorger und Stadtwerke ihre Produkte auch außerhalb des eigenen Versorgungsgebietes an."

Baden-Württemberg bietet die größte Tarifauswahl

Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede in der Zahl der Anbieter: Die größte Auswahl haben Kunden in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 111 Stromanbietern. Gefolgt von Bayern (108), Sachsen (108) und Thüringen (107). Mit 90 und weniger Stromanbietern haben die Bürger in Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland hingegen eine deutlich geringere Auswahl.

Noch deutlicher werden die Unterschiede beim Vergleich der 100 größten deutschen Städte. Auch hier führen Städte aus dem Ländle: Aboluter Spitzenreiter ist Esslingen am Neckar mit 120 verschiedenen Stromversorgern - gefolgt von Stuttgart (114) und Freiburg (111). Die Millionenstädte Berlin (97), Hamburg (93), München (99) und Köln (89) rangieren dagegen eher im Mittelfeld beziehungsweise auf den hinteren Plätzen.

Mehr Wettbewerb führt nicht zu billigerem Strom

Allerdings zeigt der Städtevergleich auch, dass mehr Wettbewerb nicht zwangsläufig zu günstigeren Tarifen für die Verbraucher führt. So haben die Kunden in Esslingen zwar die deutschlandweit größte Auswahl an Anbietern, dennoch zahlt ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden beim örtlichen Grundversorger jährlich 960 Euro. In Flensburg dagegen, das mit gerade einmal 51 Stromanbietern bundesweit Schlusslicht ist, muss der Musterhaushalt für die gleiche Strommenge nur 930 Euro zahlen. In Osnabrück (82 Anbieter) sind es gar nur 839 Euro.

"Das Mehr an Anbietern schlägt nicht eins zu eins auf die Preise durch", bestätigt Dodt. Das Preisniveau orientiere sich vor allem an den Tarifen der örtlichen Grundversorger. "Aber die Verbraucher erhalten dafür eine bessere Auswahl individueller Tarife." Angesichts der Tarifvielfalt sei es daher ratsam, vor Abschluss eines Vertrages auch auf andere Kriterien zu achten.

Neben dem Preis sollte man auch auf kurze Vertragslaufzeiten Wert legen. Überschaubare Kündigungsfristen ermöglichen es den Verbrauchern, auf Veränderungen am Markt schnell und flexibel zu reagieren. Ein weiteres Kriterium sind Preisgarantien, die vor bösen Überraschungen bei steigenden Energiekosten bewahren. Wer umwelbewusst handeln möchte, sollte sich gezielt nach einem Ökostrom-Tarif umsehen.

Bei Vorauskassemodellen, Kautionen und Sonderabschlägen ist es besonders ratsam, die Angebote genau zu prüfen. Zwar gehören diese Produkte in der Regel zu den günstigsten Tarifen am Markt, allerdings müssen Verbraucher hier oft hohe Einmalbeträge im Vorfeld zahlen. Zudem besteht das Risiko, dass die Kunden das eingezahlte Geld nicht wieder sehen, wie die Insolvenz des Energieversorgers Teldafax gezeigt hat.

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Von Peter Neitzsch

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