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Wohnungsnot 2030: In diesen zehn Regionen wird es besonders eng

In den großen Städten und wirtschaftlich starken Regionen wird Wohnraum immer knapper. Eine Studie zeigt, wie viele Wohnungen in Berlin, München oder dem Rhein-Main-Gebiet in den nächsten 15 Jahren fehlen.

Düsseldorf

In der Region Düsseldorf wurde in den vergangenen Jahren vergleichsweise viel gebaut. Daher fehlen dort bis 2030 "nur" rund 10.000 Wohnungen. In anderen wirtschaftlich starken Gebieten ist es deutlich mehr.

Während in manchen ländlichen Regionen schon wieder die Wölfe heulen, wird es in den Ballungsräumen immer enger. Wohnungsnot ist in wirtschaftlichen Boomregionen schon jetzt ein spürbares Problem. Eine Studie von Allianz und Prognos zeigt nun, wie stark sich das Thema in den kommenden Jahren verschärfen könnte. Demnach fehlen in den zehn am stärksten wachsenden Städten und Regionen in den kommenden 15 Jahren rund 940.000 Wohnungen.

Am schwierigsten wird die Wohnungs-Situation laut Studie in Berlin, der Region München, dem Rhein-Main-Gebiet und rund um Stuttgart. Dort fehlen bis 2030 jeweils rund 150.000 bis 170.000 Wohnungen. Verantwortlich für die Wohnungsnot sind der wachsende Zuzug aus ländlichen Regionen sowie die Zuwanderung aus dem Ausland. Dazu kommt der Trend zu Singlewohnungen. In den betroffenen Regionen werde zu wenig gebaut, um die Nachfrage nach Wohnraum befriedigen zu können.

Die Studienautoren rechnen damit, dass im Jahr 2045 rund 85 Millionen Menschen in Deutschland leben werden. Allerdings: Nicht überall wird das Bevölkerungswachstum zu spüren sein. Viele ostdeutsche Regionen werden weiter entvölkert. Am stärksten trifft es laut Studie die Region Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg: Dort wird die Zahl der Haushalte bis 2045 um rund ein Viertel schrumpfen. 

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