Startseite

Gehälter werden zunehmend frei verhandelt

Die Gehälter von Arzthelferinnen variieren stark. Es existieren zwar geltende Tarifverträge, aber nur etwa ein Drittel aller Ärzte halten sich daran.

Am meisten verdienen Arzthelferinnen in München und Hamburg. In kleineren Städten und auf dem Land, so eine aktuelle Auswertung der Vergütungsberatung Personalmarkt, wird weniger gezahlt. Und immer mehr Arzthelferinnen erhalten Zusatzleistungen.

Der Beruf der Arzthelferin steht auf der Skala der am häufigsten gewählten Frauenberufe seit langem ganz weit oben. Von den rund 550.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschlands Arztpraxen sind laut Statistischem Bundesamt über 98 Prozent Frauen. Kein Wunder, neben fachlichem Know-how müssen Arzthelferinnen vor allem Einfühlungsvermögen für ihre Patienten zeigen.

Was verdient eine Artzhelferin in…Druchschnittliches Jahresbruttogehalt
Hamburg26.700 Euro
München27.400 Euro
Bayern (ohne München)22.500 Euro
Frankfurt23.500 Euro
Ruhrgebiet22.500 Euro
Berlin20.700 Euro
Sachsen

Meist nicht nach Tarif gezahlt

Eine Auswertung aktueller Gehaltsdaten durch die Hamburger Vergütungsberatung zeigt: Die Gehälter von Arzthelferinnen variieren stark. Es gibt zwar geltende Tarifverträge, aber genauso häufig einzelvertragliche Regelungen. Nach Schätzungen des Berufsverbandes der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen e.V. halten sich nur etwa ein Drittel aller Ärzte bei der Vergütung ihrer Mitarbeiter an den geltenden Tarif. Zwei Drittel halten sich nicht daran. In diesen Praxen werden die Gehälter frei verhandelt. "Das Tarifgehalt", so Tim Böger, Geschäftsführer von Personalmarkt, "kann daher nur ein grober Richtwert sein".

Auf dem Land wird weniger gezahlt

Die Auswertung zeigt: Am meisten verdienen Arzthelferinnen in München und Hamburg. In München liegt das Jahresbruttogehalt bei rund 27.430 Euro, im Hamburg bei knapp 26.680 Euro. Es folgen die Städte Frankfurt mit etwa 23.530 Euro und Berlin mit rund 20.680 Euro. In kleineren Städten und auf dem Land dagegen wird weniger gezahlt. Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt einer bayerischen Arzthelferin etwa, die nicht in München arbeitet, liegt bei rund 22.550 Euro. Im Ruhrgebiet liegt das jährliche Salär bei knapp 22.540 Euro und in Sachsen bei 17.315 Euro.

Immer häufiger Zusatzleistungen

Neben dem Grundgehalt spielen so genannte Zusatzleistungen eine immer größere Rolle. Die Auswertung von Personalmarkt zeigt, dass rund zehn Prozent aller Arzthelferinnen mittlerweile solche Zusatzleistungen erhalten. Dies können beispielsweise eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Jobticket für Bus und Bahn sein. Diese Zusatzleistungen entsprechen einem durchschnittlichen Geldwert in Höhe von 1270 Euro jährlich.

Heike Friedrichsen/Personalmarkt

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools