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Der letzte Arbeitstag

Ein Leben lang gearbeitet, und dann ist Schluss. Der Abschied vom Berufsleben ist ein bedeutsamer, schwieriger Schritt. Umso wichtiger fürs Seelenheil ist deshalb, wie Chefs und Kollegen den großen Tag gestalten. Der stern hat drei Männer auf dem Weg in den Ruhestand begleitet.

Von Beate Flemming

Bitte bloß keinen vertrockneten Blumenstrauß", hat er sich gewünscht, nur einen ganz normalen letzten Arbeitstag "ohne besondere Vorkommnisse". Große Jungs weinen nicht. Nicht mal, wenn sie sich von ihrem schönsten Spielzeug trennen müssen. In diesem Fall ist das 350 Tonnen schwer und 70 Meter breit. San Francisco International Airport. LH 455 nach Frankfurt. Der letzte Flug für Lufthansa-Kapitän Michael Frohs, 59, vier goldene Streifen an den Manschetten. Graues Haar und Gleitsichtbrille. Er sitzt vorne links im Cockpit, lässt die Boeing 747-400 zur Startbahn rollen.

Aber was soll jetzt das? Plötzlich schickt ihn der Tower auf einen Seitenweg. Von rechts und links schießen Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr heran. Und werfen ein Tor aus glitzernden Wassertropfen über den Jumbo. "Good last flight", funkt der Mann aus dem Tower. Die Copiloten schmunzeln. Und Frohs? Kein Grund, mit der "Zehner-Regel" zu brechen: zehn Minuten vor Start und unterhalb 10.000 Fuß Höhe kein privates Wort im Cockpit. Frohs biegt auf die Startbahn, gibt Schub, beschleunigt auf 320 km/h Startgeschwindigkeit, zieht am Steuerhorn. Die Boeing hebt ab in den blauen Himmel.

Abschied mit Wehmut

Frohs nimmt Abschied von einem Leben als "Überflieger", wie er das nennt. Er gehe "mit viel Wehmut und noch mehr Demut". Dieses "Privileg", über dem "verregneten Frankfurt die Wolken zu durchbrechen und plötzlich in der Sonne zu sein". Auch Krisen, Kriege und Skandale relativieren sich, bei 920 km/h und in 11.500 Meter Höhe. Rein volkswirtschaftlich betrachtet, wechselt Frohs von den 41 Millionen Erwerbstätigen zu den 19 Millionen Ruheständlern. Und psychisch? Mit welchen Gefühlen sich jährlich rund 760.000 Menschen vom Arbeitsleben verabschieden, ist kaum erforscht.

Der Aufenthalt in der Firma ist ja viel mehr als Arbeit: die Gelegenheit, produktiv zu sein, Leistung zu zeigen, neue Menschen kennenzulernen. Sich körperlich und geistig zu betätigen - so fasst es die Gerontologin und ehemalige Bundesfamilienministerin Ursula Lehr zusammen. Aber: Hat mancher für die Arbeit nicht auch seine Gesundheit ruiniert und/oder seine Ehe? Ist man nicht zweimal umgezogen? Und dann noch dieser Haufen unsinniger Einfälle aus der Chefetage, die man wider besseres Wissen umgesetzt hat, um sie nach ein paar Jahren wieder - Anordnung von oben - rückgängig machen zu müssen! Wenigstens am letzten Tag will man mal laut und vor versammelter Mannschaft hören: "Danke."

Die Laudatio ist besonders wichtig

Die Tübinger Kulturwissenschaftlerin Regina Schamberger-Lang befragte Ruheständler zu ihrem letzten Tag und fand heraus: Die Laudatio ist besonders wichtig. Fehlt sie, beschäftigt das die Betroffenen noch Jahre. "Er war so direkt." "Er war immer loyal." "Man konnte ihn alles fragen." "Und nicht zu vergessen: sein Humor."

Gerade als Georg Bayers Augen wegen der vielen schönen Worte über ihn die Überschwemmung droht, wirft der Beamer ein Foto an die ausgerollte Leinwand. Darauf klemmt sich ein verschwitzter Georg Bayer den strohblonden Zopf einer jungen Kollegin zwischen Nase und Mund. Das Bild verdünstet reichlich, was dem jugendfreien Erdbeersaftcocktail in Bayers Hand fehlt. Er schluckt: "Wo habt ihr denn das ausgegraben?"

So plötzlich im Mittelpunkt zu stehen empfindet Bayer als "sehr ungewohnt". 30 Jahre war er einer von vielen bei der Firma Bosch, Personalabteilung. Seine Aufgaben: "Personalauswahl, Personalentwicklung, Entgelt-Pflege". "Warum schaffen Sie denn noch?", wurde er oft von Bekannten gefragt - schließlich begibt sich der Durchschnittsdeutsche mit 63,3 Jahren in Rente. Bayer, 65, rechtfertigte sich: "Wenn ich's noch kann - warum sollte ich nicht?"

Den Ruhestand genießen

Dieser triste Freitag ist sein letzter Arbeitstag. Die damit verbundene persönliche Gefühlslage: unsortierbar; wie bei einem, über den ein Schicksalsschlag hereinbricht. Dass er mithilfe seines Kalenders schon geraume Zeit die Tage bis zu dessen Eintreten zählte, macht es nicht einfacher. Bayer, Bäuchlein, graues Haar und Brille, läuft wie aufgescheucht kreuz und quer durch die Kantine des Bosch-Werks in Reutlingen und begrüßt seine Gäste. 50 Personen hat seine Chefin für ihn eingeladen. Das Ganze empfindet er als "große Ehrerweisung". Er hat seinen feinen dunklen Anzug angezogen. Tulpensträußchen schmücken Stehtische, auf jedem ein marmoriertes Flugblatt mit Bayers Foto, darunter ein Wort: Danke. "Wann immer Ihnen langweilig ist, rufen Sie uns an. Vielleicht haben wir Zeit", sagt die Personalleiterin.

Dieser herzlichen Einladung Folge zu leisten, hat Bayer nicht vor. Ab morgen hat er endlich Zeit. Statistisch gesehen kann Bayer noch 15,6 Jahre den "Ruhestand genießen". Auch keine ganz unproblematische Phase: Psychiater machten schon bei den betroffenen Gattinnen ein Krankheitsbild namens "Retired Husband Syndrom" aus. Der plötzlich Unterbeschäftigte will staubsaugen. Oder er weigert sich. Beides kann das Unerwünschte sein. Das traute Heim: ein Minenfeld.

Davon ahnt Bayer nichts. Entgegen dem Expertenrat, die Zeit "danach" zu "strukturieren", hat er "keine genauen Pläne", außer morgens "in Jeans und Pulli zum Bäcker" zu trödeln und in Ruhe mit seiner Frau zu frühstücken.

36 Jahre Paketzusteller

Aschheim, sechs Uhr. Über den Mitarbeiterparkplatz des Frachtzentrums der Deutschen Post streicht kalte Morgenluft, drinnen schwitzt Karl-Heinz Drengler, 65, unter seiner gelben Fleecejacke. 123 Pakete, 100 Päckchen und Kataloge muss er bis 6.30 Uhr in seinem Paketauto verstaut haben. Er hastet hin und her, wuchtet, schichtet und liest die Ware in seinen Handscanner - "plöp, plöp, plöp". "Ise guter Mann!", sagt sein Kollege. Haben die Kollegen zu Drenglers Abschied was geplant? "Ne. Kommte aber vielleischt noch." Der letzte Arbeitstag von Drengler: ein ganz normaler Tag. Zum letzten Mal im Stammbezirk München-Neuperlach, Hochhausgegend, 18 Kilometer Fußmarsch, einige davon treppauf, treppab.

Seit 36 Jahren ist Drengler Paketzusteller bei der Post. Insgesamt werden 52 Jahre Arbeit hinter ihm liegen, wenn er in zehn Stunden Feierabend macht. Mit 13 von der Volksschule in die Lehre bei Hertie, von da wechselte er als Fahrer zum Frachthof. Bat anfangs in Verkäufermanier die Kollegen: "Würden Sie mir bitte netterweise die Kiste rüberreichen?" - "Was willst, du Depp?", kam zur Antwort. Jetzt redet der schmale Mund unter Drenglers grau durchwachsenem Schnurrbart nur das Nötigste.

Privatleben als Flickenteppich

Kapstadt und Mailand, Bangkok und Sydney, Dubai und London, Bangalore, Los Angeles, Johannesburg. Dazwischen Frankfurt. Das Privatleben von Lufthansa- Kapitän Frohs ist, rückblickend betrachtet, ein Flickenteppich aus zwei- bis dreitägigen Zwischenstopps. Er hob ab, als man damit rechnete, dass die RAF von Autobahnparkplätzen Passagiermaschinen abschießen könnte, und als das Attentat vom 11. September in New York passierte, war er gerade in Los Angeles gelandet. Einmal flog er sogar ohne Funkhilfe, also auf Sicht, Teheran an, kurz nachdem dort der Schah gestürzt worden war. Angst? "Ja, hatte ich. Einmal", sagt Frohs. Das war in Singapur, auf der Startbahn, kurz vorm Abheben, und die Bordelektronik meldete die Überhitzung eines Triebwerks. "Normalsterbliche hätten gebremst", sagt Frohs. "Wir entschieden zu starten." Die Maschine war schon zu schnell, wäre aus der Startbahn ausgeschlittert. Also löschten sie am Himmel tonnenweise Flugbenzin, bis sie leicht genug waren, um wieder zu landen.

38 Jahre war Frohs in der Luft. Bis 1983 flog er die DC 10 als Copilot, dann wurde er Kapitän, erst in der Boeing 737, seit 1996 auf der 747-400, der Königin der Flotte. Ach, vorbei. Mit spätestens 60 müssen Lufthansa-Piloten aufhören. Die meisten deutschen Nicht-Piloten würden das auch gern. Als vergangenes Jahr die Rente mit 67 beschlossen wurde, ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung per Umfrage: Die Deutschen wollen am liebsten, dass mit 59 Schluss ist. Aktuell arbeiten nur 45 Prozent der 50- bis 65-Jährigen.

Das Alter besteht aus Sicht von Frohs vor allem aus "Einschränkungen": Als er seine erste Brille bekam, ist er mit ihr "erst mal die Treppe raufgestolpert". Auch die Merkfähigkeit lasse nach. "Wer weiß, was noch alles kommt." "Ich hab mir ein Jahr geschenkt, auch für euch", sagt er zu seinen Copiloten. Kapitänsstellen sind begehrt bei der Lufthansa. Die Zeit bis zum gesetzlichen Rentenbeginn finanziert die Lufthansa mit einer "Übergangsversorgung".

"Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar"

"Er wird nie wieder selbst fliegen", sagt seine Frau Gudrun, 48, Kabinenchefin auf diesem letzten Flug. "Zu viele Kollegen sind im Ruhestand abgestürzt." Weil ein Segelflugzeug eben doch etwas anderes ist als ein Jumbo. Frohs Pläne sind rein irdisch: Sich erst mal um alles kümmern, wozu er "sonst nie richtig gekommen ist": seine Mutter und Papierkram. Und seine Frau, die weiter arbeiten wird, zum Flughafen bringen. In manchen Monaten haben sie sich nur vier Tage gesehen: "Sie flog nach Delhi, kam zum Frühstück zurück, dann musste ich nach Tokio. Als ich wieder in Frankfurt landete, stieg sie in den Flieger nach Bangkok."

Laut einer Studie der Bremer Psychologin Ursula Staudinger fiebern fast alle Angestellten, die sich in Altersteilzeit befinden, dem Firmenabschied entgegen. Doch schon nach einem Jahr wünschen sie sich in den Beruf zurück. Da auch die staatlich noch geförderte Altersteilzeit in der Regel zur Frühverrentung statt zum flexiblen Ausstieg aus dem Erwerbsleben genutzt wird, ist der Abschied vom Arbeitgeber ein harter Schnitt: Heute Vollzeit, morgen voll viel Zeit. Manche Firmen bieten sogar Rentner-Vorbereitungsseminare an.

Die Robert Bosch GmbH praktiziert eine ganz spezielle Art der Ruhestands-Prophylaxe: Als in der Kantine der Beamer abgebaut wird und die ersten Gäste verstohlen auf ihre Armbanduhren blicken, tritt ein gepflegter älterer Herr an Bayer heran. Er ist vom "Bosch Management Support", kurz BMS, intern auch "Bosch Mumien Service" genannt. Die Idee: Verdiente Ruheständler helfen als Teilzeitjobber ihrer Firma über Personalengpässe hinweg. Wann Bayer bei ihnen einsteige? Bayer sagt "erst mal nicht" und wendet sich der Betriebsrätin Frau Hämmerle zu, mit der er viele "Kämpfle" hatte. Gerade neu bei Bosch, musste Bayer an einem Nachmittag zwölf Mitarbeitern ihre betriebsbedingte Kündigung aushändigen. "Sehr unangenehm" war ihm das, "da muss man sich ein dickes Fell zulegen". "Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar" - Bayer hat diesen Satz oft selbst gesagt. Jetzt fühlt er dessen zweite Dimension: Als er 1978 anfing, hatte Bosch 110.000 Mitarbeiter. Heute sind es 272.000. Zuletzt hat er 732 von ihnen betreut. Diese "Schäfchen" wurden jetzt zwischen zwei Kollegen aufgeteilt. Seit Wochen hat er "nur noch alte Vorgänge abgearbeitet, neue kamen nicht mehr dazu".

Leere Schränke

Kurz flüchtet er vor der Versammlung in der Kantine in sein kleines Büro: Die Schränke sind leer, genauso wie die Bilderrahmen an den Wänden, wo bis vor Kurzem seine Reisebilder aus Armenien hingen. Sein Namensschild steht noch auf dem kahlen Schreibtisch, Bayer setzt sich wie ein Besucher. Was der Firma fehlen wird, ohne ihn? Wenn es mal besonders knifflig war, sei er zu seinem Aktenschrank gegangen: "Moment, so einen Fall hatten wir doch schon mal..."

München, Quiddestraße. Als habe ein Geist eine überdimensionale Stoppuhr in den grauen Himmel gehängt, für alle unsichtbar, außer für Karl-Heinz Drengler, hastet er über die Innenhöfe zwischen den Hochhäusern. Drückt, fast blind, in rasanter Geschwindigkeit Klingelknöpfe. Erst die derjenigen, für die das Paket bestimmt ist, gleich danach die derjenigen, die erfahrungsgemäß Pakete für andere annehmen. Saust per Aufzug vom dritten in den achten, in den zweiten Stock. Dann ins Erdgeschoss, wirft den Benachrichtigungszettel, ausgefüllt an der blechernen Aufzugswand, in den Briefkasten.

Mehrfach gebissen

Schlafverquollene Augen blicken ihm entgegen, die dazugehörenden Füße stecken nackt in Pantoffeln. Es ist 7.15 Uhr. Drengler hetzt durch das ungeschminkte, nicht gelüftete Deutschland. Mehrfach wurde er von Hunden gebissen, "man darf sie nicht anschauen, die kleinen sind schlimmer als die großen". Dann gibt es Kundinnen, die halten sich "gschamig" das Handtuch vor ihre Blöße. Aber - Zufall oder nicht? - der Garderobenspiegel wirft die "nackte Hinterfront" in das Auge des Paketboten. Drengler tut dann so, "als wär nix".

Diese Art Abhärtung macht nicht halt vor der eigenen Unversehrtheit. Vier Rippen, ein Handgelenk und den Fuß gebrochen, alles während der Arbeit. Merkte Drengler meist erst lange nach Feierabend, wenn "die eine Körperseite wie nix zusammensauste" oder der Fuß "nicht mehr in den Stiefel reinwollte". Unerträglich fand er nur, als ihn mal ein Kunde als "blödes Arschloch" bezeichnete. "Da hab ich mit eiserner Hand durchgegriffen." Es gab eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung.

Hoffnung auf ein lockeres Leben

9.30 Uhr über Frankfurt. Der Jumbo sinkt durch die Wolkendecke. "Gute letzte Landung", funkt der Mann aus dem Tower. "Jetzt ist es aber gut", sagt Frohs. Weich, bei 260 km/h, setzt die Maschine auf. Bevor er die Crew-Gangway betritt, lässt er auskundschaften, ob unten wirklich niemand "lauert". Ein paar lockere Schritte, dann steht Frohs auf der Erde. Sinkt auf die Knie, hebt die Arme wie ein Muslim auf dem Gebetsteppich, beugt sich vornüber und küsst die Waschbetonplatte. Breites Grinsen auf dem Gesicht, als er es wieder zum Himmel hebt. "21.000 Flugstunden, sauber geflogen und gut hingestellt." Dann hievt er wie immer die Koffer seiner Crew in den Bus, reicht jeder Flugbegleiterin beim Ausstieg Koffer, Hand, "und tschüs!". In der Lufthansa-Basis steht Frohs neben seinem Gepäck, um ihn herum ein dunkelblauer Strom aus ankommendem und abreisendem Lufthansa-Personal in Uniform. Er fühlt die übliche Mischung aus Entspannung und Erschöpfung. "Das war's", sagt er.

Karl-Heinz Drengler eilt, einen Cellophan-verpackten Geschenkkorb im Arm, über den Hof des Frachtzentrums zu seinem Auto. Wein haben sie ihm nach 36 Jahren bei der Post geschenkt, "dabei trinke ich nie Wein". Er will gleich wieder durchstarten bei der Post, "so zwei bis drei Tage die Woche", hofft Drengler. "Was soll ich auch zu Hause rumhocken?"

"Ich dachte, jetzt fängt ein lockeres Leben an", sagt Ex-Kapitän Frohs ein paar Tage später. Stattdessen sei er nun "täglich den Überraschungen des Lebens ausgesetzt" und findet im Nachhinein: "Das Fliegen brachte Entspannung."

Und Georg Bayer? Erholt sich vom Enkelbesuch und hat schon gelernt, sich zugunsten der Eheharmonie nicht länger als nötig in der Küche aufzuhalten, wenn seine Frau dort herumfuhrwerkt.

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