stern.de für unterwegs
. .
Jobchance, Gehalt und Arbeitsrecht
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
18. Juli 2005, 17:26 Uhr

Studieren mit Job-Garantie

Wer heute ein Studium beginnt, will wissen: Welche Chancen habe ich später damit? stern.de präsentiert exklusiv die Job-Ampel. Sie zeigt, welche Berufe in sechs Jahren gefragt sein werden.

Zoom

Die Begehrten: Studenten auf der Parabelrutsche an der Technischen Universität Garching© Enno Kapitza

Was soll ich studieren? Ein Jahr lang hat diese Frage Esther Seifert geplagt. Am liebsten wollte sie Kunst oder Architektur machen. Während eines Praktikums in einem Architekturbüro erkannte sie schnell, dass das nichts für sie sei, "da sitzt man vor allem am PC und hat wenig mit Menschen zu tun". Geschichte interessiert sie auch, aber dazu konnte sie sich keinen Beruf vorstellen. Schließlich machte sie ein Praktikum im Krankenhaus - und fand endlich, was ihr Spaß macht. Jetzt studiert sie im zweiten Semester Medizin. "Vor meinem Studium haben mir viele von Medizin abgeraten, vor allem wegen der Arbeitsbedingungen. Aber ich denke: Ärzte braucht man immer, auch wenn sich im Gesundheitswesen alles wandelt."

Recht hat sie. "Die Aussichten für Mediziner sind hervorragend", sagt Michael Weegen, 48. Der Berufsforscher und Hochschulplaner von der Universität Duisburg-Essen kann die Berufschancen für Akademiker einschätzen. Gemeinsam mit dem stern hat Weegen eine "Job-Ampel" entwickelt. Sie signalisiert für 27 Studienfächer, wie sich deren Eignung für den Arbeitsmarkt von heute bis 2011 entwickeln wird.

Weegens Büro ist im zweiten Stock eines Uni-Baus aus den 70er Jahren untergebracht. Auf mehreren Schreibtischen stapeln sich Notizen, Ausdrucke und Fachartikel, an der Wand hängen Fotos von seinen Kindern Maja und Lennart. Die Zwillinge haben letztes Jahr Abitur gemacht und gefragt: Was soll ich studieren? Auch als Vater beschäftigt das Thema Michael Weegen. Seit fünf Jahren analysiert er als Leiter der Forschungsstelle ISA, des "Informationssystems Studienwahl und Arbeitsmarkt", die 27 Fächer, die bei deutschen Studenten am beliebtesten sind: von Anglistik über E-Technik, Jura und Mathematik bis Zahnmedizin. Sogar den Studiengang Verwaltungswesen für angehende Beamte im höheren Dienst hat er im Visier.

"Jeder Studienanfänger sollte bei seiner Fächerwahl abwägen zwischen Neigung und Arbeitsmarktchancen. Ich will ihm dabei helfen", sagt Weegen. Während der jahrelangen Forschung hat er einen in Deutschland einmaligen Datenschatz ausgewertet und ein einzigartiges Instrument zur Frühdiagnostik entwickelt. Der stern stellt seine neueste Untersuchung exklusiv vor. Weegen kann sagen, wie viele Architekten in den nächsten Jahren in Ruhestand gehen werden und wie hoch der Ersatzbedarf ist. Er sieht, ob sich bei den Informatikern gerade der nächste Schweinezyklus anbahnt. Und er prognostiziert, wie viele Betriebswirte in fünf Jahren ihr Studium abschließen werden. Und wer die besseren Chancen hat: BWLer mit Uni-Diplom oder ihre Kommilitonen von der Fachhochschule. Michael Weegen weiß auch, welche Fächerkombination für Lehramtsstudenten einen guten Einstieg in den Job verspricht und welche nicht. Dazu hat er vor allem drei zentrale Komponenten untersucht:

1. Absolventen: Wie viele Studenten schreiben sich für das Fach ein? Und wie viele schaffen den Abschluss und suchen danach einen Job?
2. Erwerbstätige: Wie viele Menschen sind mit einem bestimmten Hochschulabschluss erwerbstätig? Wie sieht deren Altersstruktur aus? Und wie viele gehen in den kommenden Jahren in Rente?
3. Arbeitslose: Wie hoch ist die Quote im jeweiligen Berufszweig? Bei welcher Altersgruppe gibt es gravierende Veränderungen: bei den Jungen, den unter 35-Jährigen, oder den Älteren? Wie hoch ist der ABM-Anteil und wie die Vermittlungsquote?

Gefunden in ... Stern Stern
Ausgabe 20/2005

  zurück
1 2 3
MEHR ZUM ARTIKEL
Jobampel Die Zukunft im Blick

Studium mit Job-Garantie - stern.de zeigt, welche Berufe in sechs Jahren gefragt sein werden. mehr...

Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
Parnerangebot Experteer Experteer Ihre Karrierechance mit Experteer

Diskreter Zugang zu 5.000 Headhuntern. Europaweite Stellenauswahl ab 60.000. mehr

 
 
 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player