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Fettnäpfchen lauern rund um den Globus

Business-Outfits sehen längst nicht überall gleich aus. Was in Frankreich oder Italien topp ist, kommt in Japan, Dubai oder Großbritannien überhaupt nicht gut an.

Während deutsche Geschäftsleute beispielsweise in Spanien oder Italien mit einem braunen Anzug bestens gekleidet sind, fällt man mit dem gleichen Outfit in England oder Frankreich eher negativ auf. Darauf weist das Magazin "karriere" in seiner aktuellen Ausgabe hin.

Besonders auf ihre Business-Garderobe müssen Frauen in arabischen Ländern oder China achten: "Auf keinen Fall körperbetonte oder sehr feminine Kleidung tragen, sonst wird man als Geschäftspartnerin nicht ernst genommen", empfiehlt Berater Amin Janzir, der deutsche Unternehmer und Manager fit macht für die arabische Business-Welt, in karriere. In den Koffer für die Chinareise gehören ebenfalls eher hochgeschlossene Blusen, wadenlange Röcke und nicht zu enge Hosenanzüge und Kostüme.

Fettnäpfchenpotenzial für Geschäftsleute, die in Großbritannien unterwegs sind, bietet das Krawattenmuster: "Streifen in bestimmten Farbkombis sind in England oft Symbol für eine Internats-, Club- oder auch Militärzugehörigkeit", erklärt Kommunikationstrainerin Elke Uhl-Vetter. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Deutsche daher lieber zu Krawatten greifen, die uni sind oder ein Repetiermuster haben.

Stockkonservativ ist der Business-Dresscode in den USA. Manche fixieren ihn sogar schriftlich. "Vertut man sich beim Griff in den Kleiderschrank, kann es passieren, dass man zu einer Veranstaltung oder einem Gespräch gar nicht vorgelassen wird", so Beraterin Eva Ruppert. Generell sollten Röcke im eher prüden Amerika mindestens bis zum Knie gehen. Darunter sind glatt rasierte Beine und Nylons bei jeder Temperatur ein Muss.

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