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Diese Studiengänge sind zukunftssicher

Wer heute ein Studium beginnt, will wissen: Welche Chancen habe ich später damit? stern.de präsentiert exklusiv die Jobampel. Sie zeigt, welche Berufe in wenigen Jahren gefragt sein werden.

Von Catrin Boldebuck

  Studenten im Hörsaal - nach Ende ihres Studiums haben sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Studenten im Hörsaal - nach Ende ihres Studiums haben sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Der Export boomt, und die Wirtschaft brummt. Die Zahl der Arbeitslosen ist unter drei Millionen gefallen. Am meisten profitieren von dem Aufschwung die Akademiker. Trotz Berichten über die „Generation Praktikum“ und trotz meist befristeter Verträge beim Jobeinstieg – keiner Gruppe geht es so gut wie den Hochschulabsolventen: Bei ihnen herrscht praktisch Vollbeschäftigung.

Auch die Zukunft sieht für Studierende rosig aus, denn Deutschland gehen in den nächsten Jahren die Fachkräfte aus: Bis 2025 könnten 2,4 Millionen Akademiker fehlen. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Unternehmensberatung McKinsey, „Wettbewerbsfaktor Fachkräfte“.

Also müssen Abiturienten jetzt bloß an die Uni gehen, sich für irgendein Fach einschreiben, und der Job kommt dann von ganz allein? Ganz so einfach ist es nicht.

Michael Weegen analysiert den Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen seit über zehn Jahren. Er leitet die Forschungsstelle ISA, das "Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt“ an der Universität Duisburg-Essen. Er sagt: „Die meisten Studien haben nur die Gesamtentwicklung im Blick, aber es kommt auf die Teilarbeitsmärkte an."

Die Gewinner sind Naturwissenschaftler

Die Wahl des Studienfachs ist also entscheidend. Denn die Boombranche von heute kann morgen schon zu den Absteigern gehören, wenn zu viele in den gleichen Beruf drängen. Bei dieser wichtigen Entscheidung fürs Leben hilft die Jobampel, die Absolventenforscher Michael Weegen gemeinsam mit dem stern entwickelt hat. Sie zeigt die Aussichten für die 26 beliebtesten Studienfächer.

Für die Jobampel untersucht Michael Weegen drei zentrale Bereiche: Wie viele Absolventen strömen auf den Arbeitsmarkt? Wie viele Arbeitnehmer gehen in der Branche in Rente? Wie groß ist der Anteil der unter 35-Jährigen bei den Arbeitslosen?

Nach Auswertung der vielen Datenreihen teilt Weegen die Fächer in vier Gruppen. Klare Gewinner sind Ingenieure, Informatiker und Mediziner. Angehende Wirtschaftsingenieure wie Jan Haack aus Aachen sind wieder in die Topgruppe aufgestiegen. Juristen, Psychologen und Geisteswissenschaftler müssen dagegen mit Problemen beim Jobeinstieg rechnen.

Studiengänge, bei denen die Ampel auf grün steht, bieten Absolventen später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Fächer mit nur mittelmäßigen Aussichten sind gelb gekennzeichnet. Steht die Jobampel auf rot, sind die Aussichten auf einen schnellen Berufseinstieg schlecht.

Die stern-Jobampel: Zur detaillierten Auswertung nach Studienfächern

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