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Jobmarkt trotzt frostigen Temperaturen

Trotz klirrender Kälte ist der Arbeitsmarkt im Februar vergleichsweise stabil geblieben: Die Arbeitslosenzahlen verharren auf einem 21-Jahres-Tief.

  2,737 Millionen Menschen waren im Oktober ohne Job - das sind 59.000 weniger als im September

2,737 Millionen Menschen waren im Oktober ohne Job - das sind 59.000 weniger als im September

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar wie für die Jahreszeit üblich nur geringfügig auf 3,11 Millionen gestiegen. Das seien 26.000 mehr gewesen als im Januar, aber 203.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Das ist die geringste Arbeitslosigkeit in einem Februar seit 21 Jahren.

Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,9 Prozent gelegen. "Die Arbeitslosigkeit ist allein aufgrund des frostigen Winterwetters gestiegen", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. "Der Arbeitsmarkt zeigt sich in der aktuellen konjunkturellen Schwächephase robust." Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen blieb die Arbeitslosenzahl nach BA-Berechnungen unverändert.

Klirrende Kälte als Job-Killer

Nach Darstellung von HypoVereinsbank-Volkswirt Alexander Koch hatte wegen der extremen Kälte auf vielen Baustellen die Arbeit geruht. Trotz der dämpfenden Wirkung des sogenannten Saisonkurzarbeitergeldes könne das den einen oder anderen Bauarbeiter vorübergehend den Job gekostet haben. Dies schlage sich dann auch entsprechend in der Arbeitslosenstatistik nieder. "Wir haben im Februar schon klar negative Effekte vom Bau", betont Koch.

Nach Abzug dieser saisonalen Faktoren überwiegt bei den befragten Fachleuten allerdings vorsichtiger Optimismus. "Viele Indikatoren deuten auf eine weitere Expansion am Arbeitsmarkt hin. Das zeigte beispielsweise die weiterhin wachsende Zahl bei den offenen Stellen im Januar", macht etwa Konjunkturforscher Steffen Henzel vom Münchner Ifo-Institut deutlich. Vor allem Dienstleistungsunternehmen, aber auch viele Baufirmen planten nach dem Ifo-Beschäftigungsbarometer weiterhin Neueinstellungen.

Zeiten rasanter Jobzuwächse sind vorbei

Trotzdem war die Lage für Jobsucher im Februar nicht mehr ganz so rosig wie in den zurückliegenden Monaten. Erstmals seit dem Ende der Finanzkrise ist die Arbeitskräftenachfrage nach Feststellungen der Bundesagentur wieder etwas stärker geschrumpft. Den Arbeitsagenturen seien weniger neue Stellen als in den Vormonaten gemeldet worden. Entsprechend sank der von der BA ermittelte Stellenindex um 4 auf 175 Punkte. Abgesehen von einer Delle im Sommer 2011 war die Nachfrage nach Arbeitskräften seit Juni 2009 kontinuierlich gestiegen und hatte zuletzt ein Rekordniveau erreicht.

Die BA-Erkenntnisse decken sich weitgehend mit den Prognosen der von der Nachrichtenagentur DPA befragten Bankenvolkswirten. Sie gehen davon aus, dass die Zeiten der rasanten Jobzuwächse wie im Jahr 2011 erst einmal vorbei sind. "Das geht derzeit alles in Richtung eines moderaten Beschäftigungswachstums", meint etwa HypoVereinsbank-Vertreter Koch. Deutsche Bank-Volkswirt Stefan Schneider hält in den kommenden Monaten sogar vorübergehend einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen für möglich. Ein deutlicher Hinweis darauf ist für ihn der jüngste Einkaufsmanager-Index: "Die Daten zeigen, dass die Unternehmen inzwischen bei Neueinstellungen vorsichtiger planen."

mlr/DPA/Reuters/DPA/Reuters

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