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Ohne vermehrte Einwanderung droht in Deutschland offenbar ein dramatischer Rückgang verfügbarer Arbeitskräfte.
In Deutschland hatten zum Ende vergangenen Jahres so viele Menschen eine Arbeit wie noch nie seit der Wiedervereinigung.
Die Regierung hat die Rente mit 67 bestätigt. Ob wir deshalb länger arbeiten, ist nicht gewiss: Ältere Arbeitnehmer haben es weiter schwer, die Arbeitslosigkeit ist sogar gestiegen.
Der Vorstoß dürfte viele Arbeitnehmer auf die Palme bringen: Der Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft fordert, den Jahresurlaub um zwei Wochen zu kürzen. Begründung: Vier Wochen reichen völlig aus und helfen dem Aufschwung.
Neuer Stoff für die Story vom "Jobwunder": Noch nie seit der Wiedervereinigung gab es in Deutschland im Frühjahr so viele arbeitende Menschen wie 2010. Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft ist in vollem Gange.
Gute Nachricht vor der Bundestagswahl: Im Vergleich zum August ging die Zahl der Arbeitslosen im September um mehr als 100.000 zurück. Eigentlich gibt die Bundesagentur für Arbeit die Zahl erst in einer Woche bekannt - doch Arbeitsminister Olaf Scholz wollte nicht bis nach der Wahl warten.
Trotz Finanzkrise und Rezession sind 2008 so viele Menschen in Deutschland einer Arbeit nachgegangen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit durchschnittlich 40,35 Millionen einen neuen Höchststand. Die Konjunkturkrise wird aber nach Einschätzung der Statistiker dieses Jahres auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.
Erstmals seit 1992 ist in Deutschland im vergangenen Jahr wieder länger gearbeitet worden. Jeder Erwerbstätige ging durchschnittlich 1.445 Stunden seinem Beruf nach - zwei Stunden mehr als 2002.
Immer mehr Mütter können Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen mit minderjährigen Kindern stieg in den letzten sieben Jahren von 60 auf 65 Prozent.
Forscher warnen vor zunehmendem Büro-Stress als einer Ursache für die jährlich mehr als 207 000 Herzinfarkte in Deutschland.
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