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Zum Besseren verändern

Besser organisieren, besser kommunizieren, besser informieren, besser führen - so lauten die Maxime eines modernen Qualitätsmanagements. Das meiste Geld gibt es dabei in der Industrie und in den Metropolen Frankfurt und München.

Was vor mehr als hundert Jahren in amerikanischen Autofabriken mit dem schlichten Aussortieren fehlerhafter Produkte begann, ist heute zu einem umfassenden Qualitätsmanagement mit unterschiedlichsten Bewertungskriterien für sämtliche Bereiche eines Unternehmens herangewachsen. Es sind die Qualitätsmanager, die prüfen, ob die vereinbarten Vorgaben in den Unternehmen eingehalten werden. Darüber hinaus erstellen sie Dokumentationen und Statistiken und beraten Mitarbeiter und Geschäftsleitung.

Im Osten gibt's weniger Geld

Die höchsten Gehälter für Qualitätsmanager werden in den Metropolen München und Frankfurt gezahlt, die niedrigsten in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen. In München werden Qualitätsmanager mit durchschnittlich 49.900 Euro jährlich entlohnt, in Frankfurt bekommen sie 49.200 Euro. In Brandenburg verdienen Mitarbeiter im Qualitätswesen durchschnittlich 35.100 Euro, in Sachsen sind es 33.300 Euro jährlich.

In der Medizintechnik, in der Luft- und Raumfahrt, der Arzneimittel- und Lebensmittelherstellung und in Kernkraftwerken gibt es die strengsten Anforderungen an ein Qualitätsmanagement. Die höchsten Gehälter werden in der IT-Branche gezahlt. Mitarbeiter im Qualitätswesen erreichen hier Jahresbruttogehälter in Höhe von rund 45.000 Euro jährlich. In der Industrie liegt das Gehaltsniveau bei rund 41.100 Euro jährlich. Das Vergütungsniveau von Mitarbeitern im Qualitätswesen ist, über alle Branchen hinweg betrachtet, leicht gestiegen.

Das verdienenMitarbeiter indurchschnittliches Jahresbrutto*
Hamburg43.535 Euro
München49.860 Euro
Berlin40.357 Euro
Ruhrgebiet43.931 Euro
Bayern ohne München42.431 Euro
Sachsen33.337 Euro
Brandenburg35.095 Euro
Frankfurt49.242 Euro

* Als Richtwert wird der Mittelwert angegeben. Der Mittelwert entspricht dem arithmetischen Mittel. Es handelt sich dabei um die Summe der Merkmalswerte, geteilt durch die Anzahl der Merkmalswerte. Die angegebenen Gehälter entsprechen dem "Gesamtjahresbruttogehalt", darin enthalten sind sämtliche variable und nicht variable Anteile.

Heike Friedrichsen/Personalmarkt

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