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Mit Praktika die Welt erobern

Ob Praktikum, Freiwilligendienst, au Pair oder Work & Travel: Bei einem Auslandsaufenthalt lernen Sie nicht nur neue Kulturen, sondern auch sich selbst besser kennen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Programme vor.

  Jungen Menschen bieten sich heute mehr Möglichkeiten denn je, Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln

Jungen Menschen bieten sich heute mehr Möglichkeiten denn je, Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln

Für die Karriere sind Ausflüge auf ungewohntes Terrain mittlerweile Pflicht. Vorausgesetzt, sie waren mehr als ein All-inclusive-Urlaub. Thomas Fritz von McKinsey sagt: "Wir erwarten von unseren Kandidaten Beweglichkeit - vor allem geistige. Aus dem Lebenslauf muss erkennbar sein: Der Bewerber ist bereit, sich auf Neues einzulassen, auf sein gewohntes Umfeld zu verzichten. Das ist Voraussetzung für einen Top-Job in einem globalen Unternehmen."

Allein im Jahr 2008 reisten 10.000 junge Freiwillige zu Hilfsdiensten in Dritte-Welt-Länder, flogen 16.000 deutsche Work&Traveler nach Australien. 25.000 Au-pairs hüteten Kinder auf allen Kontinenten. Und Hunderttausende von Praktikanten, Jobbern und Sprachschülern brachen in fremde Welten auf.

Das sind die wichtigsten Programme:

Work & Travel

Diese Mischform aus Arbeiten und Reisen ist vor allem in Australien, Kanada, Neuseeland und den USA verbreitet. Mittlerweile gibt es aber auch Angebote in Japan.

In den meisten Ländern muss man sich dafür um ein spezielles Work & Travel-Visum bewerben, mit dem man bis zu zwölf Monate durchs Land reisen und arbeiten darf.

Zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Das Höchstalter ist länderabhängig, meistens liegt es bei 30 Jahren. Finanzielle Rücklagen sind auf jeden Fall von Vorteil und in manchen Ländern sogar Pflicht. Für ein Working-Holiday-Visum in Australien beispielsweise muss man Reserven in Höhe von knapp 3000 Euro nachweisen - dafür genügt ein aktueller Kontoauszug.

Mit der Jobsuche kann man vor Reiseantritt im Internet beginnen. Typische Tätigkeiten sind Ernte- und Fabrikarbeit oder Hilfe in der Gastronomie. Weitere Infos auf auslandsjob.de

Praktika

Ob "internship", "workplacement" oder "stage", die Bezeichnungen für ein internationales Praktikum sind in jedem Land anders. Genauso wie die Anforderungen, Bewerbungsformalitäten und Kosten vor Ort. Eine detaillierte Übersicht findet sich auf der Internet-Seite wege-ins-ausland.de. Hier werden auch Förderprogramme und Stipendien vorgestellt und eine ausführliche kostenlose Broschüre steht zum Download bereit. Daneben gibt es auch zahlreiche kommerzielle Agenturen für Praktika und Sprachkurse im Ausland.

Etwa praktikawelten.de, praktikumsvermittlung.de, auslandspraktikum-weltweit.de Wichtig ist hier allerdings zu prüfen, lohnt der angebotene Service die Kosten?

Freiwilligendienst

Man unterscheidet zwischen Kurzzeitdiensten, beispielsweise Workcamps, die nur wenige Wochen dauern und eine erste Gelegenheit bieten, Berufserfahrung im Ausland zu sammeln, und Langzeitdiensten, die drei bis 24 Monate dauern. Eine finanzielle Förderung ist erst ab sechs Monaten möglich. Hier ist die Zahl der Bewerber groß, meist muss man sich viele Monate im Voraus um einen Platz bemühen. Eine Programmdatenbank findet sich auf rausvonzuhaus.de.

Au-pair

Eine kostengünstige Möglichkeit, die Sprache und Kultur eines Landes kennenzulernen.

Wer eine Stelle sucht, sollte zwischen 18 und 25 Jahren alt sein und Erfahrung in der Kinderbetreuung haben. Generell ist das Programm auch für männliche Bewerber zugänglich. Ihre Vermittlung ist allerdings schwieriger. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei maximal 40 Stunden. Dafür stellt die Familie die Unterkunft, Verpflegung, ein Taschengeld und übernimmt die Krankenversicherung.

Seit 2004 gibt es Qualitätsstandards für die Au-pair-Vermittlung. Unter guetegemeinschaft-aupair.de findet sich eine Liste aller Agenturen mit Gütesiegel.

Silke Gronwald

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