Schlecker-Frauen? Kein Bedarf!

15. Januar 2013, 15:47 Uhr

Das Schlecker-Aus vor einem Jahr bedeutete für 25.000 Frauen die Arbeitslosigkeit. Die Politik versprach Hilfe. Doch was geschah? Ein Besuch bei Betroffenen. Von Mathias Becker

Die Suche ist vorbei, die Jury hat gewählt: Das Unwort des Jahres 2012 lautet "Opfer-Abo". Dieses Wort hat es neben weiteren Vorschlägen wie "Schlecker-Frauen", "Moderne Tierhaltung" und "Ehrensold" an die Spitze der Negativ-Liste geschafft.

Mit "Opfer-Abo" möchte die unabhängige Unwort-Jury auch dieses Jahr wieder ein Zeichen setzen. mehr...

Denn der frühere ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann hatte das aktuelle Unwort in Interviews fallen lassen. Der 54-Jährige war wegen Vergewaltigung angeklagt worden und hatte behauptet, Frauen hätten ein so genanntes "Opfer-Abo", mit dem sie ihre Interessen mithilfe von Falschbeschuldigungen, wie etwa Vergewaltigungen, gegenüber Männern durchsetzten. Nach Ansicht der Jury, verdächtige das Wort Frauen, sexuelle Gewalt zu erfinden. Schließen