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In Berlin dreht sich in dieser Woche alles um das Thema Massenarbeitslosigkeit. Am Donnerstag kommt es im Kanzleramt zum großen Jobgipfel zwischen Regierung und Opposition. Mit Spannung wird auch die "Brandrede" des Bundespräsidenten erwartet.
Nur noch drei Mal schlafen: Am Donnerstag trifft der Kanzler mit den Spitzen der Union zu dem mit Spannung erwarteten Job-Gipfel zusammen. Zuvor will Schröder alle noch einmal überraschen.
Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft haben zurückhaltend bis enttäuscht auf die Vorschläge von Kanzler Schröder zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung reagiert. Es gab aber auch Befürworter.
Regierung und Union wollen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an einem Strang ziehen. Bei ihrem Job-Gipfel im Kanzleramt einigten sie sich vor allem auf Steuersenkungen für Unternehmen. Deutliche Differenzen blieben aber.
"Irgendetwas muss herumkommen", heißt es hinter vorgehaltener Hand bei Koalition und Opposition. Für Kanzler Gerhard Schröder ist es vermutlich die letzte Reform-Chance vor der Bundestagswahl 2006. Die Bürger bleiben skeptisch.
Nur drei Wochen nach dem Job-Gipfel gehören die zur Schau gestellten Gemeinsamkeiten zwischen SPD und CDU der Vergangenheit an. Längst bestimmen Schuldzuweisungen und "parteitaktische Spielchen" wieder das Tagesgeschäft.
Horst Köhler hat den Plan präsentiert für Angela Merkels Wahlkampf 2006 - eine Schlacht nach dem Vorbild von "Freiheit statt Sozialismus". Aus stern Nr. 13/2005
Vor seiner Regierungserklärung und dem Spitzentreffen sickerten erste Einzelheiten zu den Kanzler-Plänen durch: Hauptpunkte sind die Reform der Unternehmenssteuer und eine Stärkung des Mittelstandes.
Kanzler Gerhard Schröder hat zum Auftakt der CeBit Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur angekündigt. Welche konkret gemeint sind, will er am 17. März im Bundestag erklären und anschließend mit Merkel und Stoiber beim "Jobgipfel" beraten.
Es war ein Paukenschlag. Mit einer tagespolitischen Rede hat Bundespräsident Horst Köhler die Politik zu weiteren Reformen aufgerufen. Auffällig war, dass er in besonders vielen Punkten mit der Union übereinstimmte.
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