Startseite

Stern Logo Jobsuche

Die geheimen Regeln der Gehaltsverhandlungen

Am Ende des Bewerbungsgesprächs noch voll konzentriert zu sein, lohnt sich: Nun kommen die Gehaltsverhandlungen. Wer ein paar unausgesprochene Grundregeln befolgt, steht bald mit mehr Geld da.

Ein kurzes Lachen und unruhiges Gerutsche auf dem Sessel, gefolgt von einem "Äh, also früher habe ich…"-Gestammel. Im Bewerbungsgespräch bleiben nur die wenigsten beim wichtigsten Thema souverän: dem Gehalt. Die Gründe sind vielfältig. Den meisten Bewerbern ist das Thema unangenehm, schließlich geht es um die Bezifferung ihres Wertes als Arbeitskraft in Euro. Andere wollen am entscheidenden Punkt des Gespräches keinen Fehler begehen. Und der ist tatsächlich schnell gemacht, wenn der Bewerber die Grundregeln der Gehaltsverhandlung nicht kennt.

"Nie sind die Chancen auf einen Gehaltssprung von 10 bis 20 Prozent so groß wie bei einem Jobwechsel", sagt Karriereberaterin Sandra Schumacher. Eine erfolgreiche Verhandlung verlaufe nach ungeschriebenen Regeln, so Schumacher. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengestellt.

  • Eine gute Verhandlungsposition braucht Argumente. Hier lohnt eine Recherche: Wie ist das Tätigkeitsprofil des neuen Arbeitsplatzes? Was sind die durchschnittlichen Jahresgehälter für vergleichbare Positionen? Erkundigen Sie sich, ob das zukünftige Unternehmen nach Tarif zahlt - auch hier gibt es dann bestimmte Grenzen, in denen Sie sich bewegen und diese sollten Sie sehr genau kennen.
  • Sprechen Sie nie zuerst über Geld – den Auftakt macht der Arbeitgeber. Wenn Sie vorpreschen, befinden Sie sich in einer schlechten Position.
  • Bei einem Jobwechsel fragt der potentielle Arbeitgeber häufig nach dem aktuellen Gehalt. Ein erfahrener Personaler kann daraus Schlüsse über Verantwortungs- und Aufgabenbereich des Bewerbers ziehen. Ist eine Antwort also nicht zu vermeiden, dann müssen Sie nicht auf Punkt und Komma genau antworten - es reicht, "Mein Jahresgehalt liegt etwa bei ..." zu sagen. Eine gute Antwort könnte eine Einordnung für den neuen Arbeitgeber sein wie "Das Gehalt liegt über dem üblichen Mittel...". Auf keinen Fall sollten Sie alles gleich offenlegen! Das würde Sie im Verhandlungspoker schlecht dastehen lassen!
  • Fragt der potentielle Arbeitgeber nach dem, was Sie gern verdienen möchten, so sollten Sie sich das vor dem Gespräch sehr genau überlegt haben. Diese Summe sollten Sie dann mit einer finanziellen Ober- und Untergrenze angegeben.
  • Ist der Personalverantwortliche sofort damit einverstanden? Pech gehabt! Die Stelle war wahrscheinlich höher dotiert. In diesem Fall gilt es, schnell nachzubessern: etwa durch eine Erhöhung nach Ende der Probezeit oder durch weitere Gehaltsbestandteile, die das Unternehmen bereit ist zu zahlen (Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Jahrestickets, Firmenwagen)
  • Das Sprichwort "Die Klage ist das Lied des Kaufmanns" gilt ganz besonders für Vorstellungsgespräche! Wenn Ihr Gehaltswunsch kommentiert wird mit "Das würde aber das Abteilungsgefüge sprengen!", sollten Sie noch einmal die eigenen Argumente ins Rennen schicken, die eine besondere Qualifikation für die Position ausdrücken: ein guter Abschluss, Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen, Auslandsaufenthalte, Sprach- und EDV-Kenntnisse.
  • Bewahren Sie die Ruhe! Machen Sie sich durch die gute Vorbereitung klar, was Sie können und vertreten Sie das selbstbewusst. Hierin liegt die wahre Kunst bei Gehaltsverhandlungen: Überzeugen Sie Ihren Chef von dem Nutzen, den Sie bringen - vielleicht zahlt er Ihnen dann sogar gern mehr.
  • Eine geschickte Gehaltsverhandlung kann auch eine zusätzliche Empfehlung für Sie sein. Wenn Sie das neue Unternehmen bei Kunden und Geschäftspartnern repräsentieren und Verhandlungen führen, dann zahlt sich ihr Geschick und ihre gute Vorbereitung doppelt aus!

Sollten Sie Angst haben vorm Verhandeln oder sich im Gespräch nicht durchgesetzt haben, dann gibt es dennoch einen Trost: Auch ein Wechsel ohne Gehaltssteigerung kann sich lohnen. Er kann persönlich sinnvoll sein, wenn Sie zum Traumarbeitgeber wechseln. Er kann auch beruflich sinnvoll sein, wenn Ihnen etwa eine Führungsposition in Aussicht gestellt wird. Auch weniger Arbeitszeit als vorher oder mehr Urlaub schlägt sich vielleicht nicht auf dem Lohnzettel nieder. Aber es ist ein Gehaltsanstieg.

Thomas Krause

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools