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Dieser 28-Jährige reist um die Welt und verdient 500.000 Dollar im Monat

John Crestani lebt den Traum: Kaum arbeiten, viel reisen und trotzdem jede Menge Kohle verdienen. Wie er das geschafft hat? Er probierte so lange herum, bis eine Idee so richtig zündete.

John Crestani

John Crestani

Der Nachteil selbst der schönen Reisen ist, dass man hinterher meistens weniger Geld hat als vorher. Bei John Crestani ist das anders. Der 28-Jährige reist um die Welt, wie es ihm gefällt - und trotzdem wird sein Bankkonto immer dicker. 250.000 bis 500.000 Dollar verdient er laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Forbes" im Monat - obwohl er nur wenige Stunden die Woche arbeitet. Crestani hat eine Online-Marketing-Firma aufgebaut, die ihm einen permanenten Geldfluss sichert. In irgendwelchen Büros sitzen, muss er nur selten.

Allerdings: Der Erfolg kam nicht über Nacht. Crestani, der sich auf seiner Website als Entdecker, Marketingmensch und obsessiven Fastfood-Esser beschreibt, musste eine ganze Reihe von Fehlschlägen hinnehmen, bis ihm der große Wurf glückte. Seinen ersten Versuch, reich zu werden, startete er mit einem Ebay-Shop. Die Ebay-Verkäufe brachten ihm laut "Forbes" 1000 bis 2000 Dollar im Monat ein. Dann machte PayPal ihm das Konto dicht, weil er Produkte verkaufte, die nicht mit den Regularien vereinbar waren. Welche das waren, sagt er nicht. 

Lösungen für Uni-Prüfungen als PDF

Crestani schrieb sich an der Uni ein, wo ihm die nächste Idee kam. Er besorgte sich die Lösungen für alle wichtigen Online-Kurse und verkaufte sie als PDF-Dokumente. "Es war ein verrücktes Gefühl. Ich hätte nie gedacht, dass ein PDF-File so wertvoll sein kann", sagte Crestani laut "Forbes". 1000 Dollar am Tag soll er mit der Methode verdient haben. Bis die Uni einschritt und ihn wegen verbotener Praktiken vom Hof jagte.

Mit 22 Jahren heuerte er dann bei einer Marketingfirma in Los Angeles an. Hier lernte er die Welt des Online-Anzeigengeschäfts und der Suchmaschinen-Werbung kennen. Er stieg auf in der Firma - bis er sich mit seinem Boss verkrachte und das Unternehmen verließ. 

Ein Unternehmen wie eine Gelddruckmaschine

Von nun an wollte er sein eigener Chef sein und sein eigenes Onlinemarketing-Imperium aufbauen. Crestani analysierte den Markt und identifizierte eine Marktlücke: Mit seiner Firma Nutryst spezialisierte er sich darauf, den Absatz homöopathischer Mittel durch Online-Werbung zu steigern - an jedem über sein Marketing-Netzwerk erzielten Verkauf verdient er nun mit. Das System funktioniert mittlerweile so gut, dass Crestani kaum noch in der Firma im kalifornischen Santa Monica vor Ort sein muss.

Stattdessen reist er um die Welt und hält mit seinen zehn Mitarbeitern von unterwegs Kontakt. Immer wenn er eine Anzeigenkampagne kreiert, zeichnet er die Arbeit Schritt für Schritt auf, sodass seine Mitarbeiter sie später für weitere Kampagnen nachbauen können.

Crestanis Bibel ist übrigens der Bestseller "4-Stunden-Woche" von Tim Ferriss: Darin geht es um das Ziel, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das irgendwann so selbstständig läuft, das körperliche Anwesenheit in der Firma nicht mehr nötig ist. John Crestani hat das Ziel tatsächlich erreicht.

bak
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