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Der Autobauer Daimler hat seinen Angestellten Kündigungsschutz bis Ende 2016 versprochen.
Das erste große Streitthema in der neuen Koalition und in der Union ist da: der Kündigungsschutz. Mit ihren Forderungen nach einer Aufweichung haben die Arbeitgeber den Nerv des Wirtschaftsflügels der CDU getroffen. Die CSU hält es dagegen in dem Punkt eher mit der Linken.
Kaum hat Schwarz-Gelb die Wahl gewonnen, kommen die ersten Forderungen der klassischen Klientel: Die Arbeitgeber plädieren für Einschnitte beim Kündigungsschutz. Die Linke wittert soziale Kälte und schlägt Alarm.
Die Sache mit den Landtagswahlen hat Direktkandidat Gottfried Ludewig, CDU, einigermaßen im Griff. Die mit dem Kündigungsschutz nicht. Beobachtung des Mannes, der den Prenzlauer Berg politisch drehen will.
Nirgendwo ist es so schwer, Leute zu entlassen, wie in Deutschland. Klagen zumindest die Arbeitgeber und glauben viele Arbeitnehmer. Doch das ist eine Legende. In der Krise erleben die Beschäftigten: Sie haben das Kündigungsschreiben viel schneller in der Hand, als sie dachten.
Kündigungsschutz, innere Sicherheit und Gesundheitsfonds - allesamt Themen, bei denen die Union keinerlei Zugeständnisse an den künftigen Koalitionspartner FDP machen will. Diese Haltung verärgert die Liberalen seit Tagen. FDP-Chef Guido Westerwelle betont: "Alles ist verhandelbar" - auch das komplette Wahlprogramm der Union.
Die Union hat sich vor den Koalitionsgesprächen mit der FDP auf ihre Marschroute festgelegt. Ein Reizthema bleibt der Kündigungsschutz. Beim Thema Gesundheitsfonds ist die Union zu Zugeständnissen bereit. In jedem Fall müsse es Steuererleichterungen geben, sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder.
Deutschland hat einen sehr harten Kündigungsschutz, behaupten zumindest diejenigen, die ihn gerne lockern würden. Aber wann darf einem Mitarbeiter gekündigt werden? Wir erklären es Ihnen.
"Leitender Angestellter" klingt besser als Angestellter. Bei der Kündigung ist diese Bezeichnung jedoch nicht vorteilhaft für den Arbeitnehmer. stern.de-Experte Ulf Weigelt sagt, wann und warum Angestellte das Adjektiv "leitend" verweigern sollten.
Wenn das Arbeitslosengeld I länger gezahlt werden sollte, dann müsse man den Kündigungsschutz lockern: Mit diesem Vorschlag hat sich der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger in die Diskussion um eine längere Auszahlung des Arbeitslosengeldes eingeschaltet.
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